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Politik Wehrbeauftragter: „Es ist von allem zu wenig da“
Nachrichten Politik Wehrbeauftragter: „Es ist von allem zu wenig da“
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08:42 22.10.2016
„Momentan übersteigen die Anforderungen deutlich die vorhandene militärische Leistungsfähigkeit“, sagt Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragte des Bundestages. Quelle: dpa
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Berlin

„Die Sicherheitslage erfordert eigentlich, dass Investitions-Entscheidungen nicht auf die lange Bank geschoben werden“, sagte der SPD-Politiker Hans-Peter Bartels dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), zu dem diese Zeitung gehört. Die Bundeswehr brauche ihre volle Ausstattung so schnell wie möglich und nicht erst in 15 Jahren.

„Momentan übersteigen die Anforderungen deutlich die vorhandene militärische Leistungsfähigkeit“, sagte Bartels, der seine bereits wiederholt vorgetragene Kritik an der Ausstattung der Bundeswehr erneuerte. „Es ist von allem zu wenig da“, sagte er. Vom Bundestag forderte Bartels, den Verteidigungsetat von jetzt rund 1,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes auf 1,5 Prozent zu erhöhen.

Scharfe Kritik übte Bartels an der neuen Wochenarbeitszeit von 41-Stunden für Soldaten. „Es muss auch Überstunden geben, die bezahlt werden.“ Den Soldaten nütze es nichts, wenn auf dem Übungsplatz mit der Waffe an der Seite „Freizeit“ befohlen werde. Notwendig seien Modelle, „in denen verpflichtend ein Teil der Überstunden später in Freizeit, ein Teil in Geld ausgeglichen und ein Teil des Ausgleichs frei gewählt werden kann“.

Von RND

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