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20:57 14.06.2017
Golden State Warriors in einer Partie gegen die Cleveland Cavaliers. Quelle: dpa
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Oakland/Washington

Laut US-Medienberichten hat der frischgebackene NBA-Meister diese Entscheidung sogar einstimmig beschlossen. Eine offizielle Bestätigung vom Verein aus Kalifornien gibt es jedoch noch nicht.

Warriors-Spieler Andre Iguodala antwortete aber der Zeitung „USA Today“ auf die Frage, ob er bei einem Besuch teilnehmen würde, mit klaren Worten: „Auf keinen Fall“. Weitere Spieler der Warriors, unter anderen Superstar Stephen Curry, hatten sich in der Vergangenheit kritisch zu Trump geäußert.

Ankündigungen kursierten schon zuvor

Meister-Trainer Steve Kerr nannte Trump erst im vergangenen Monat einen „Wichtigtuer“ und sagte er: „Er könnte nicht schlechter für das Amt geeignet sein“. Bereits im November hatte Kerr dem Portal „NBCSportsBayArea.com“ angekündigt, dass er im Falle des Titelgewinns eine Einladung ins Weiße Haus nicht annehmen würde. 

Der NBA-Verein reagierte bisher nur ausweichend in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung: „Wir haben keine Einladung vom Weißen Haus erhalten, aber wir werden, falls notwendig, eine Entscheidung treffen.“

Auch New Englang Patriots verzichteten auf einen Besuch

Mit 129:120 hatte die Mannschaft die Cleveland Cavaliers in Spiel fünf der Finalserie am Montag besiegt und sich die zweite Meisterschaft innerhalb von drei Jahren gesichert. 

Auch Spieler der New England Patriots aus der nordamerikanischen Profi-Liga NFL hatten nach dem Gewinn im Super Bowl auf den Besuch im Weißen Haus verzichtet. Als Grund für ihr Fehlen gaben mehrere Spieler die Politik des neuen US-Präsidenten an. In einem denkwürdigen Finalspiel in Houston im Februar hatten die Patriots beim 51. Super Bowl gegen die Atlanta Falcons nach Verlängerung triumphiert. 

Widerstand einen Ausdruck verleihen

Die Pittsburgh Penguins, die sich den Titel in der Eishockey-Liga NHL sichern konnten, werden hingegen die Einladung aus Washington annehmen. Das erklärte Vereins-Präsident David Morehouse. Er kündigte zugleich an, dass „Widerstand oder Differenzen gegenüber den politischen Zielen des Präsidenten auf andere Weise zum Ausdruck gebracht werden können.“ 

Der deutsche Nationalspieler Tom Kühnhackl im Trikot der Penguins feierte seinen zweiten Stanley-Cup-Triumph in Serie, nachdem seine Mannschaft die Nashville Predators mit 2:0 in Spiel sechs der Finalserie besiegte.

Von RND/dpa

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