Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Von der Leyen will 5000 zusätzliche Bundeswehr-Stellen schaffen
Nachrichten Politik Von der Leyen will 5000 zusätzliche Bundeswehr-Stellen schaffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:13 25.11.2018
Ursula von der Leyen will 5000 zusätzliche Soldatenstellen schaffen. Quelle: Michael Kappeler/dpa
Berlin

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will 5000 zusätzliche Bundeswehr-Stellen schaffen. Bis 2025 soll die Truppenstärke demnach auf 203.000 Soldaten und Soldatinnen wachsen, berichtet die „Bild am Sonntag“. Die Aufstockung soll am Montag beschlossen werden.

Bisher waren bis 2024 lediglich 198.000 Soldatenstellen vorgesehen. Nach Angaben von Generalleutnant Markus Laubenthal, Chef der Abteilung „Führung Streitkräfte“, würde diese Personalstärke jedoch nicht ausreichen. Als Grund nannte die Bundeswehr neue Aufgaben bei der schnellen Eingreiftruppe der Nato, Cyberkriminalität und europäischen Projekte.

Die Zahl der Reservisten soll dem Bericht zufolge um 1000 Soldaten auf 4500 steigen, die der Zeit- und Berufssoldaten um 4000 auf 186.000. Die Zahl der Freiwilligen bleibt bei 12.500 Stellen.

Ob die Stellen auch wirklich besetzt werden können, ist fraglich. Bereits heute steht die Bundeswehr vor der Herausforderung, Nachwuchs zu mobilisieren. Auch der Chef des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, bezweifelt in der „Bild am Sonntag“, dass genug Personal gefunden wird.

Von RND/mkr

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Sondergipfel der EU soll am Sonntag den Scheidungsvertrag mit Großbritannien abhaken. Kurioserweise wird für Premierministerin Theresa May das Ja der 27 EU-Partner leichter zu haben sein als eine Zustimmung im eigenen Unterhaus.

25.11.2018

In Aleppo hat es offenbar einen erneuten Giftgas-Beschuss gegeben. Mehr als 100 Menschen wurden verletzte und wiesen den staatlichen Nachrichten zufolge entsprechende Symptome auf.

25.11.2018

Vor dem Abschluss des Brexit-Abkommens hat sich die britische Premierministerin mit einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Darin warb sie erneut für den Austritt und versprach einen „Moment der Versöhnung“.

25.11.2018