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Nachrichten Politik Verfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran
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06:41 21.06.2018
Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warnt vor Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran. Quelle: dpa
Berlin

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, warnt vor verstärkten Cyberangriffen aus Russland, China und dem Iran. „Wir sehen den Trend auch in 2018, dass die Quantität und Qualität nachrichtendienstlicher Kampagnen weiter zunimmt. Besonders die Nachrichten- und Sicherheitsdienste der Russischen Föderation, der Volksrepublik China sowie des Iran nutzen diese Mittel – auch gegen Deutschland“, sagte Maaßen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Laut Inlandsgeheimdienstchef können im 21. Jahrhundert nur die Staaten prosperieren, die gegenüber Einschlägen aus dem Cyberraum über eine robuste Außenhülle verfügen. „Wir sind nicht Bürger zweier Welten. Unsere Demokratie endet nicht in der analogen Welt – sie muss auch im Cyberraum wehrhaft sein.“ Es könnten nur jene Staaten frei und souverän agieren, die ihre Sicherheitsarchitektur mutig und entschlossen an die technische Evolution anpassten. „Die nationale Sicherheitslage Deutschlands wird immer stärker durch die nationale Cyber-Sicherheitslage definiert“, erklärte Maaßen.

Russische Hackerangriffe auf Stromnetze

Maaßen schreibt die Verantwortung für den jüngsten flächendeckenden Hackerangriff auf deutsche Stromnetze und Energieunternehmen Russland zu. „Der Modus Operandi ist in der Tat eines von mehreren Indizien, die auf eine russische Steuerung der Angriffskampagne hindeuten“, sagte Maaßen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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