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Politik USA heben Einreisebann für Flüchtlinge auf
Nachrichten Politik USA heben Einreisebann für Flüchtlinge auf
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22:26 29.01.2018
Vor knapp einem Jahr, am 27. Januar 2017, unterzeichnete Donald Trump den Einreisebann. Quelle: dpa
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Washington

Die USA haben ihren pauschalen Einreisestopp für Flüchtlinge aus elf Ländern aufgehoben. Wie das Heimatschutzministerium in Washington am Montag verkündete, soll es stattdessen verschärfte Kontrollen von Flüchtlingen aus diesen Staaten geben, meldete die Nachrichtenagentur AFP.

Im vergangenen Jahr hatte ein von US-Präsident Donald Trump verhängter 120-tägiger Einreisebann für sämtliche Flüchtlinge aus aller Welt für großes Aufsehen gesorgt. Dieses oft als „Muslim ban“ bezeichnete Dekret war zwar im Oktober abgelaufen, für Flüchtlinge aus elf Ländern mit «hohem Risiko» für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten ließ das Weiße Haus damals aber einen pauschalen Aufnahmestopp aufrecht.

Um welche Nationen es sich handelte, wurde bis heute nicht offiziell verlautbart. Nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen waren es Ägypten, Iran, Irak, Libyen, Mali, Nordkorea, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien und Jemen - also bis auf Nordkorea Länder mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung.

Von RND/krö

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