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Politik Trumps Mikro-Beschwerde möglicherweise berechtigt
Nachrichten Politik Trumps Mikro-Beschwerde möglicherweise berechtigt
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22:53 30.09.2016
Nicht zufrieden: Trump hatte sich direkt nach der TV-Debatte über die Mikroqualität beschwert – zu recht offenbar. Quelle: imago stock&people
Washington

Die für die Organisation der Kandidatendebatten zuständige Kommission erklärte am Freitag, es habe Probleme hinsichtlich der Hörbarkeit von Trump gegeben. Betroffen gewesen sei das „Klangvolumen in der Debattenhalle“. Das Statement der Kommission bestand aus nur einem Satz und ließ Fragen offen.

Unklar blieb etwa, ob es sich tatsächlich um ein Problem mit dem Mikrofon handelte, und auch, ob es in irgendeiner Weise die Fernsehübertragung betraf.

Probleme waren offensichtlich

Die erste von drei Debatten der US-Präsidentschaftskandidaten war in der Nacht zum Dienstag von mehr als 80 Millionen Fernsehzuschauern verfolgt worden. Der republikanische Kandidat, der nach überwiegender Einschätzung gegen seine demokratische Kontrahentin unterlag, hatte sich direkt nach der Debatte über Mikrofonprobleme beschwert. Er spekulierte auch, ob dies möglicherweise Absicht gewesen sei.

Tatsächlich waren die Probleme offensichtlich. Gut hörbar atmete der 70-Jährige schwer, stieß Seufzer aus und zog die Nase hoch. Von seiner demokratischen Konkurrentin Clinton gab es nichts dergleichen zu hören.

Clinton spottete daraufhin: „Jeder, der sich über das Mikrofon beschwert, verbringt keinen guten Abend.“

Von RND/afp/dpa

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