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Politik Trump spricht mit Südkorea und Japan über Nordkorea-Konflikt
Nachrichten Politik Trump spricht mit Südkorea und Japan über Nordkorea-Konflikt
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21:32 06.07.2017
US-Präsident Donald Trump zwischen Südkoreas Präsidenten Moon Jae-in (l) und Japans Premier Shinzo Abé. Quelle: AP
Hamburg/Washington

US-Präsident Donald Trump ist am Vorabend des G-20-Gipfels in Hamburg mit Japans Regierungschef Shinzo Abe und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in zusammengetroffen. Die drei wollten Möglichkeiten zur Lösung des Konflikts in Nordkorea erörtern. Zuvor hatte Moon bereits in Berlin mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping gesprochen. Beide Seiten seien sich einig gewesen, dass es strengere Sanktionen gegen Nordkorea bedürfe, hieß es aus Südkorea.

Nordkorea hat den Westen und seine Nachbarn mit fortlaufenden Raketentests provoziert. Zuletzt testete die kommunistische Führung in Pjöngjang nach eigenen Angaben mit Erfolg erstmals eine Interkontinentalrakete.

Trump hatte am Donnerstag in Warschau erklärt, es gebe einige „sehr ernste Überlegungen“ zur Konfliktlösung in Nordkorea. „Die USA werden dem sehr schlechten Verhalten Nordkoreas begegnen“, kündigte er an. „Etwas muss getan werden.“

US-Verteidigungsminister James Mattis sagte in Washington, er wolle weiterhin auf Diplomatie setzen. Er gab am Donnerstag zu verstehen, dass er die Gefahr einer unmittelbaren militärischen Konfrontation mit Nordkorea durch den Test nicht gestiegen sieht.

„Ich glaube nicht, dass diese Kapazität an sich uns näher an einen Krieg heranbringt, weil der Präsident und der Außenminister sehr deutlich darin waren, dass wir mit diplomatischen und wirtschaftlichen Bemühungen vorangehen“, zitierten CNN und andere Medien den Minister.

Von RND/dpa

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