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Politik Trump droht Syriens Machthaber Assad
Nachrichten Politik Trump droht Syriens Machthaber Assad
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21:44 06.04.2017
US-Präsident Donald Trump hat mit scharfen Worten Syriens Präsident Baschar al-Assad kritisiert. Quelle: AP
Washington

US-Präsident Donald Trump hat mit scharfen Worten Syriens Präsident Baschar al-Assad angegriffen. „Was Assad getan hat, ist furchtbar“, sagte Trump mit Blick auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien, den die USA Assads Regierung zuschreiben. „Ich denke er ist der, der die Dinge verantwortet und ich denke, es sollte etwas passieren“, sagte der US-Präsident. Assad solle deswegen zurücktreten. Er sei eine „Schande für die Menschheit“. Der Angriff in der Provinz Idlib hätte nicht passieren dürfen, „und es hätte nicht zugelassen werden sollen, dass er passiert“.

Trump wollte sich nicht dazu äußern, inwiefern die USA in Syrien eingreifen werden und ob sie das tun werden. Vielleicht werde er mit dem russischen Wladimir Putin über die Lage in Syrien sprechen. Russland ist der wichtigste Verbündete Assads. US-Außenminister Rex Tillerson sagte, er sehe keine Zukunft mehr für Assad als Präsident Syriens.

Angeblich prüft Pentagon militärische Optionen

Mehrere Medien hatten vorher berichtet, dass die USA militärische Optionen gegen die syrische Regierung prüfe. Zwischen dem Weißen Haus und dem Verteidigungsministerium liefen Gespräche darüber, berichteten das „Wall Street Journal“ und andere US-Medien unter Berufung auf Pentagonkreise.

Trump hatte der Regierung von Präsident Baschar al-Assad am Mittwoch gedroht. Er sagte aber nicht, wie eine Antwort der USA aussehen könnte. Er deutete militärische Schritte lediglich an und sagte, es sei Teil seiner Politik, solche im voraus nicht zu verraten, sollte es sie denn geben.

Der türkische Präsident Recep Tayyib Erdogan sprach sich für ein militärisches Eingreifen der USA in dem Bürgerkriegsland ausgesprochen. Die Türkei sei bereit, ihren Teil dazu beizutragen, sagte Erdogan. Der russische Präsident Wladimir Putin warnte dagegen vor vorschnellen Schuldzuweisungen.

Von AP/dpa/RND