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Politik Trump bietet Putin nach Anschlag Hilfe an
Nachrichten Politik Trump bietet Putin nach Anschlag Hilfe an
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06:43 04.04.2017
US-Präsident Donald Trump (l.) hat dem russischen Staatschef Wladimir Putin volle Unterstützung zugesagt. Quelle: dpa
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Washington

In einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach dem Bombenanschlag in der U-Bahn der Millionenmetropole St. Petersburg habe US-Präsident Donald Trump die Attacke verurteilt, teilte das Weiße Haus am Montag (Ortszeit) mit. Trump und Putin seien sich einig gewesen, dass Terrorismus entschieden und schnell zerschlagen werden müsse. Trump habe den Opfern und ihren Angehörigen sowie dem russischen Volk sein tiefstes Beileid ausgesprochen.

Ermittler gehen von Terroranschlag aus

Durch die Explosion eines Sprengsatzes waren am Montag in St. Petersburg mindestens elf Menschen gestorben, Dutzende wurden verletzt. Eine zweite Bombe wurde rechtzeitig entschärft. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terroranschlag aus.

Bei einer Explosion in einer U-Bahn-Station im Zentrum der russischen Stadt St. Petersburg sind mindestens zehn Menschen getötet worden, etwa 50 Personen sollen verletzt worden sein.

Die Suche nach den Tätern läuft inzwischen auf Hochtouren. Bei einem der Täter soll es sich nach Medienberichten um einen Mann aus Zentralasien handeln. Nach bisherigen Kenntnisstand soll der Mann 23 Jahre alt sein und radikal-islamistische Verbindungen haben. Zunächst hatte es geheißen, dass der Anschlag nicht von einem Selbstmordattentäter verübt worden sei.

Die Metro in St. Petersburg

Die Untergrundbahn in St. Petersburg gilt als die tiefste der Welt. Aufgrund des sumpfigen Grundes mussten die Tunnelschächte in bis zu 100 Metern Tiefe und mehr gegraben werden. Die Rolltreppen in den Stationen sind entsprechend lang. Der Bau begann zu Sowjetzeiten. 1955 wurde im damaligen Leningrad die erste Linie eröffnet, 10,8 Kilometer lang mit acht Stationen. Einige Stationen sind besonders prunkvoll. Heute gibt es fünf Metrolinien mit einer Streckenlänge von etwa 110 Kilometern und 67 Stationen. Täglich werden schätzungsweise etwa drei Millionen Menschen befördert.

Von RND/dpa

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