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Politik Trump: Christopher Wray wird neuer FBI-Chef
Nachrichten Politik Trump: Christopher Wray wird neuer FBI-Chef
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16:25 07.06.2017
Der Neue beim FBI: Christopher A. Wray.  Quelle: AP
Washington

 Christopher A. Wray soll neuer FBI-Chef werden. Das gab US-Präsidenten Donald Trump über den Nachrichtendienst Twitter bekannt. Wray ist ein früherer hochrangiger Angestellten des US-Justizministeriums und Jale-Absolvent. Derzeit ist Wray Partner der Washingtoner Kanzlei King & Spalding. In dem Tweet bezeichnet Trump ihn als Mann mit einwandfreien Referenzen. „Einzelheiten folgen“, twitterte der US-Präsident.

Im Justizministerium stieg Wray während der Amtszeit von Präsident George W. Bush zum Leiter der Strafrechtsabteilung auf und stand Ermittlungen zu Unternehmensbetrug vor. Der entlassene FBI-Direktor James Comey war damals Vizejustizminister. Wray leitete eine Task Force von Staatsanwälten und FBI-Agenten, die zu einem massiven Bilanzfälschungsskandal um den Energiekonzern Enron ermittelte.

Wray vertrat den republikanischen Gouverneur Chris Christie

Während seiner Zeit als Anwalt vertrat Wray es republikanischen Gouverneurs von New Jersey, Chris Christie, in einem aufsehenerregenden Skandal um einen bewusst ausgelösten Stau auf einer dicht befahrenen Brücke von New Jersey nach New York.

Den früheren FBI-Chef James Comey hatte Trump im Zusammenhang mit der Affäre um Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams gefeuert. Seit der Entlassung Comeys im Mai hatte der US-Präsident für dessen Nachfolge zahlreiche frühere Staatsanwälte, Politiker und Polizeibeamte in die engere Wahl gezogen.

Gefeuerter FBI-Chef soll aussagen

Comey sagt voraussichtlich am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aus. Dabei wird er sich erstmals seit seiner plötzlichen Entlassung durch Trump am 9. Mai öffentlich äußern. Der Auftritt Comeys könnte neue Details über seine Unterhaltungen mit Trump über eine Untersuchung zu russischer Wahleinmischung offenlegen. Das Weiße Haus war zuletzt intensiv bemüht, der potenziell schädlichen Aussage etwas entgegenzusetzen und Comeys Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen.

Von dpa/RND/ang

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