Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Sigmar Gabriel wünscht Gerhard Schröder die Entdeckung der Langsamkeit
Nachrichten Politik Sigmar Gabriel wünscht Gerhard Schröder die Entdeckung der Langsamkeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 06.04.2019
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (l.) und Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel: „Nur langsam lässt sich etwas genießen“. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel wünscht Altkanzler Gerhard Schröder zu dessen 75. Geburtstag am Sonntag die Entdeckung der Langsamkeit. „Ihm, dem soviel Gereisten, dem Rast- und Ruhelosen, dem Tatmenschen, dem Weltbeweger und unentwegt die Herausforderung Suchenden, wünsche ich das Glück der Langsamkeit. Denn nur langsam lässt sich etwas genießen“, schreibt Gabriel in einem Gastbeitrag für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Ich wünsche meinem Freund Gerhard Schröder natürlich vor allem, dass er gesund bleibt und im Glück angekommen ist“, so Gabriel weiter. „Ich wünsche ihm, dass er stolz auf sein Leben blickt, denn dazu hat er wirklich allen Grund. Und ich wünsche ihm, das seine Partei, die ihm soviel verdankt, zu einer ehrlichen Dankbarkeit in der Lage ist.“

Schröder war von 1990 bis 1998 niedersächsischer Ministerpräsident. Gabriel hatte das Amt von 1999 bis 2003 inne. Den SPD-Bundesvorsitz übte Schröder von 1999 bis 2004 aus. Gabriel hielt sich von 2009 bis 2017 in dem Amt.

Lesen Sie auch: Gerhard Schröder wird 75: „Ich lebe mein Leben, wie ich will“

Von RND/ani

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Politik Linksfraktion im Bundestag - Bartsch wäre gern allein Chef

Anfang März kündigte Sahra Wagenknecht an, nicht erneut für den Fraktionsvorsitz kandidieren zu wollen. Ihr Co-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch würde am liebsten solo weiter machen. Doch es herrschen Zweifel, ob ihm das gelingt.

06.04.2019

Eine Woche vor dem geplanten Brexit-Tag wird klar: Es braucht wohl noch einmal mehr Zeit. Wie viel genau, ist umstritten. Zudem herrscht auf dem Kontinent Skepsis, ob ein erneuter Aufschub das Gezerre in London nicht einfach nur verlängert.

05.04.2019

Angela Merkel orientierte sich an der Mehrheit in der Bevölkerung und weniger an der Mehrheit in der Partei. Das wurde zum Problem. Annegret Kramp-Karrenbauer sollte nicht den umgekehrten Fehler begehen, kommentiert Marina Kormbaki.

05.04.2019