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Schulz als SPD-Chef mit 81,9 Prozent wiedergewählt

Bestätigung Schulz als SPD-Chef mit 81,9 Prozent wiedergewählt

Martin Schulz muss einen leichten Dämpfer hinnehmen: 81,9 Prozent der Delegierten wählten ihn auf dem SPD-Bundesparteitag wieder zum Vorsitzenden. Im Frühjahr sprachen sich noch 100 Prozent für ihn aus. Doch mancher seiner Stellvertreter fuhr ein noch schlechteres Ergebnis ein.

Bundesparteitag der SPD am 07.12.2017 in Berlin. Der Parteivorsitzende Martin Schulz zeigt das Victory-Zeichen nach seiner Wiederwahl. Foto: Bernd Von Jutrczenka/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: dpa

Berlin. Die SPD hat Martin Schulz erneut zum Parteivorsitzenden gewählt. Der 61-Jährige erhielt am Donnerstagabend in Berlin 81,9 Prozent der Stimmen. Noch besser schnitt aber seine Stellvertreterin Malu Dreyer ab: Sie erhielt eine Zustimmung von 97,5 Prozent. Eine Schlappe erlitt Olaf Scholz. Lediglich 59,2 Prozent der Delegierten sprachen sich für ihn aus.

Am frühen Abend hatte Martin Schulz bereits die erste Hürde auf dem SPD-Parteitag genommen: Die Mehrheit der 600 Delegierten stimmten seinem Antrag zu, Gespräche mit der Union aufzunehmen. Damit ist der Weg zu Sondierungen über eine Große Koalition frei. Die SPD will die Gespräche allerdings „ergebnisoffen“ führen.

Hier finden Sie die Ereignisse des Tages zum Nachlesen

Von RND/dpa/sos/ang

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