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Politik Republikaner gewinnen in Georgia und South Carolina
Nachrichten Politik Republikaner gewinnen in Georgia und South Carolina
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07:52 21.06.2017
Die Gewinnerin der Wahl im US-Staat Georgia: Karen Handel. Quelle: ATLANTA JOURNAL-CONSTITUTION
Roswell

Die republikanische Partei hat bei Nachwahlen um Abgeordnetenmandate zwei Sitze im Kongress verteidigen können. In den US-Staaten Georgia und South Carolina, die traditionell als republikanische Pflaster gelten, konnten sich am Dienstag (Ortszeit) die Kandidaten der Regierungspartei von US-Präsident Donald Trump gegen demokratische Gegner durchsetzen. Trump lobte den Ausgang der Wahlen. Die Demokraten blieben trotz der Niederlagen mit Blick auf die Zwischenwahlen im kommenden Jahr hoffnungsvoll.

Nach ersten Hochrechnungen gewann Karen Handel in Georgia mit rund 53 Prozent vor dem demokratischen Mitbewerber Jon Ossoff, der 47 Prozent der Stimmen erhielt. „Ein besonderer Dank an den Präsidenten der USA“, sagte Handel während ihre Anhänger „Trump!“ riefen. Die 55-Jährige war zuvor für einige Jahre Staatssekretärin Georgias. Die Wahl in dem Staat wurde in Washington mit Aufmerksamkeit verfolgt, da sie als Stimmungstest für die bisherige Arbeit der Trump-Regierung gesehen wurde. Der Wahlkampf in Georgia soll einer der teuersten der US-Geschichte gewesen sein, beide Parteien investierten Millionen Dollar.

Lob vom Präsidenten für seine Kandidaten

Auch im Staat South Carolina konnte sich der republikanische Kandidat durchsetzen. Ralph Norman entschied das Rennen um den Sitz im Repräsentantenhaus für sich und folgt damit auf Mick Mulvaney nach. Dieser gab sein Amt auf, nachdem er für Trump Haushaltsdirektor im Weißen Haus wurde.

Trump lobte die Ausgänge der Wahl in beiden Staaten. „Wir sind alle von unserem Erfolg dieses Abends geehrt“, schrieb Trump auf Twitter. Er lobte Handel für den „fantastischen Job“, den sie gemacht habe.

Von RND/dpa

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