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Politik Reaktionen zum Terror in London
Nachrichten Politik Reaktionen zum Terror in London
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09:39 04.06.2017
   Quelle: dpa
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Washington

 Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bestürzt über die jüngste Terrorattacke in London geäußert. „Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und an alle Menschen in London“, sagte die Kanzlerin in einer am Sonntagmorgen verbreiteten Erklärung. „Meine Gedanken sind bei den Opfern des Anschlags und ihren Familien.“ Sie wünschte den Verletzten eine baldige Genesung.

„Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit.“ Die Kanzlerin bekräftigte, dass Deutschland im Kampf gegen jede Form von Terrorismus „fest und entschlossen“ an der Seite Großbritanniens stehe.

Die Reaktion von US-Präsident Trump

US-Präsident Donald Trump hat die Terrorattacken in London scharf verurteilt und der britischen Premierministerin Theresa May telefonisch sein Beileid ausgedrückt. „Er (der Präsident) lobte die heroische Reaktion von Polizei und anderen Ersthelfern und bot die volle Unterstützung der US-Regierung bei der Untersuchung an sowie bei den Bemühungen, die Verantwortlichen für diese abscheulichen Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen“, teilte das Weiße Haus in der Nacht zum Sonntag mit.

Zuvor hatte bereits die US-Regierung die Terrorangriffe in London als „feigen Angriff auf unschuldige Zivilisten“ verurteilt. Die USA seien zu jeder Hilfe bei den Ermittlungen bereit, die von Großbritannien gewünscht werde, hieß es in einer schriftlichen Erklärung des Washingtoner Außenministeriums. „Alle Amerikaner sind voll mit dem Volk Großbritanniens solidarisch.“

Schon zuvor hatte Trump via Twitter die Unterstützung seines Landes zugesagt. „Was auch immer die Vereinigten Staaten tun können, um in London und im Vereinigten Königreich zu helfen, wir werden da sein – WIR SIND BEI EUCH“, schrieb Trump.

In einem ersten Tweet kurz nach der Nachricht über die Vorfälle hatte der Republikaner betont, dass die USA „smart, wachsam und hart“ sein müssten. So brauche das Land als eine zusätzliche Schutzmaßnahme die von ihm verfügten – und von Gerichten blockierten – Einreiseverbote, schrieb Trump. Sie sehen unter anderem befristete Visasperren für Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern vor. Trump forderte: „Die Gerichte müssen uns unsere Rechte zurückgeben!“

Macron, Trudeau und Juncker drücken ihr Mitgefühl bei Twitter aus

Auf Twitter erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dass Frankreich stärker denn je Seite an Seite mit dem Vereinigten Königreich stehe.

Der kanadische Premier Justin Trudeau wandte sich in seinem Tweet an seine kanadischen Mitbürger: „Schreckliche Nachrichten aus London. Wir beobachten die Situation – Kanadier, die Hilfe brauchen, melden sich bitte hier.“

„Ich folge dem jüngsten London-Zwischenfall. Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Familien. Passt bitte auf Euch auf“, schreibt EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker bei Twitter.

EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärte am Morgen: „Mein Herz und meine Gedanken sind nach einem weiteren feigen Angriff in London. Europa steht an der Seite des Vereinigten Königreichs im Kampf gegen den Terrorismus.“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani twitterte: „Wir trauern in Solidarität mit den Opern und den Familien der abscheulichen #LondonBridge Attacke. Diese Taten müssen ein Ende haben!“

Britischer Muslimenverband verurteilt Anschläge in London

Der britische Muslimenverband MAB hat die Terrorattacken in London verurteilt. „Als Mitglieder der Britischen Gesellschaft müssen wir weiterhin alle Terrorakte verurteilen“, sagte der MAB-Vorsitzende Dr Omer El-Hamdoonin am Sonntagmorgen. „Wir dürfen diesen Kriminellen nicht erlauben, Hass und Angst zu verbreiten. Wir müssen ihre Versuche vereiteln, uns zu spalten.

Von fw/RND/dpa

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