Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Müller warnt vor 100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika
Nachrichten Politik Müller warnt vor 100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:35 18.06.2017
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat vor einer großen Fluchtbewegung von bis zu 100 Millionen Menschen aus Afrika Richtung Norden gewarnt, falls eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad nicht gelingt. Vor allem in Afrika entscheide sich demnach die Zukunft der Welt, sagte der CSU-Politiker der „Bild am Sonntag“.

Jede Woche wachse die Bevölkerungszahl dort um eine Million. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden. „Wenn wir weitermachen wie bisher, haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen“, sagte der CSU-Politiker. Müller forderte einen „Marshallplan“, ein groß angelegtes Investitionsprogramm für Afrika.

Die Lage in Afrika wird am 7. und 8. Juli in Hamburg auch erstmals ein Schwerpunktthema beim G20-Gipfel sein. Die Bundesregierung hatte vergangenen Montag beim Gipfeltreffen afrikanischer Staats- und Regierungschefs in Berlin 300 Millionen Euro zugesagt. Damit soll reformorientierten Staaten in Afrika geholfen werden, private Investoren anzulocken. Die Hilfszusage soll die anderen G20-Staaten zu einem stärkeren Engagement auf dem von Konflikten, Flucht und Armut gebeutelten Kontinent bewegen.

Von RND/dpa

Politik Parlamentswahl in Frankreich - Rettet Macron nun auch Europa?

Durchmarsch – so lautet die Devise des Lagers von Präsident Emmanuel Macron bei der heutigen Endrunde der Parlamentswahl. Mit einer starken Hausmacht im Rücken kann der 39-Jährige Reformen angehen. Auch für den EU-Gipfel in Brüssel hat er neue Ideen bereit.

18.06.2017

Die Wahl der neuen Nationalversammlung dürfte die Macron-Revolution in Frankreichs Politik besiegeln. Alles deutet darauf hin, dass der Staatschef im zweiten Wahlgang eine mehr als komfortable Mehrheit für seine Reformpläne bekommt.

18.06.2017

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat bekräftigt, dass die Sozialdemokraten Reiche stärker zur Kasse bitten wollen. Parallel dazu soll der Spitzensteuersatz von 42 Prozent später greifen, um mittlere Einkommensschichten zu entlasten.

17.06.2017
Anzeige