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Luftangriff stoppt großen IS-Konvoi

Anti-IS-Koalition Luftangriff stoppt großen IS-Konvoi

Die US-geführte Koalition hat mit einem Luftangriff einen Konvoi gestoppt, mit dem Hunderte IS-Kämpfer aus dem Libanon in den Osten Syriens fahren wollten. Der US-Sonderbeauftragte kritisierte den freien Abzug scharf.

Dieses von der Syrian Central Military Media zur Verfügung gestellte Bild zeigt die Busse, mit denen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat aus dem Ostlibanon abgezogen werden sollen.

Quelle: dpa

Damaskus. Die Bomben hätten einen Krater in die Straße gerissen, die die Busse mit den Extremisten an Bord hätten nutzen wollen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. Der Konvoi stecke nun in der zentralsyrischen Provinz Homs fest. Die Anti-IS-Koalition bestätigte den Angriff. Man habe verhindern wollen, dass die IS-Mitglieder an die Grenze zum Irak gelangten.

Die rund 400 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) waren am Montag im Grenzgebiet zwischen Syrien und Libanon aufgebrochen. Die Busse sollten sie in den vom IS kontrollierten Osten Syriens bringen, der an den Irak angrenzt. Damit wird ein Abkommen umgesetzt, das der IS mit der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah vereinbart hatte. Es sieht im Gegenzug vor, dass der IS die Leichen von gefallenen Hisbollah-Kämpfern übergibt. Die Miliz hatte im Osten Libanons ein kleines Gebiet an der Grenze zu Syrien kontrolliert.

IS-Mitglieder sollten auf dem Schlachtfeld getötet werden

Ein Sprecher der US-geführten Koalition, US-Oberst Ryan Dillan, sagte, der Luftangriff habe Fahrzeuge des IS getroffen, die von syrischem Gebiet unter seiner Kontrolle auf den Konvoi zufuhren. Die Koalition sei nicht an die Vereinbarung gebunden und werde möglicherweise auch den Konvoi selbst angreifen.

Der US-Sonderbeauftragte für die Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, kritisierte den Abzug der Terroristen aus dem Libanon scharf. IS-Mitglieder sollten auf dem Schlachtfeld getötet und nicht mit Bussen an die irakische Grenze gefahren werden, twitterte er: „Unsere Koalition wird dabei helfen sicherzustellen, dass diese Terroristen niemals in den Irak kommen.“ Die Hisbollah unterstützt in Syriens Bürgerkrieg die Regierung.

Die Vereinbarung löste bereits im Irak Empörung aus. Menschen dort warfen Syrien und der Hisbollah-Miliz vor, die Extremisten an ihrer Grenze abzuladen.

Von dpa/RND

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