Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik +++ Live: Comey hielt Trumps Worte für Anweisungen
Nachrichten Politik +++ Live: Comey hielt Trumps Worte für Anweisungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:58 08.06.2017
Vor dem Geheimdienstausschuss spricht James Comey darüber, wie Donald Trump Einfluss auf seine Ermittlungen nehmen wollte.   Quelle: dpa
Anzeige
Washington

Die Vorwürfe von James Comey, die er in einem siebenseitigen Statement formuliert hat, bringen Präsident Donald Trump in Bedrängnis. Vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats spricht Comey darüber, wie Trump den EX-FBI-Chef unter Druck setzen wollte. Das Wichtigste in Kürze:

  • Comey bestätigt unter Eid, dass Trump gesagt habe, er hoffe, dass Comey die FBI-Ermittlungen gegen sein Team fallen lassen könnte. Trump habe ihn nicht direkt angewiesen, aber er habe es so verstanden.
  • Der Ex-FBI-Direktor ist der Frage ausgewichen, ob US-Präsident Donald Trump versucht hat, die Justiz zu behindern. Er sagte, es sei nicht an ihm, das zu beurteilen.
  • Comey sagt, dass er schriftliche Aufzeichnungen über die Treffen mit Trump angefertigt habe, weil er Anlass zur Annahme hatte, dass Trump über den Inhalt der Meetings lügen würde.
  • Comey äußert außerdem, dass er sehr "irritiert" gewesen sei, dass Trump verschiedene Gründe für seine Entlassung genannt hatte. Er bezichtigte ihn der Lüge, weil Trump gesagt habe, dass das FBI unter Comey "chaotisch" gearbeitet habe.
  • Einen Tag vor der Anhörung veröffentlichte Comey ein schriftliches Statement. Hier geht es zum Original.

Von RND/dk/aks

Politik Vor dem G-20-Treffen - Merkel besucht Argentinien

Sie sei nicht die neue Führerin der freien Welt, sagt Kanzlerin Merkel beim Anflug auf Buenos Aires. Das sei schlicht „Kokolores“. Dennoch will sie bei ihrem Besuch in Argentinien das G-20-Land auf den Gipfel in Hamburg vorbereiten.

08.06.2017

Erst die Krise um Katar, dann der Anschlag in Teheran: Die vergangenen Tage haben gezeigt, wie angespannt die Situation in der Golfregion derzeit ist. Die USA würden dringender denn je als Vermittler gebraucht, doch unter US-Präsident Trump scheint dies nicht möglich, sagt Politikwissenschaftler Volker Perthes.

08.06.2017

Die heutige Wahl soll Klarheit schaffen: Premierministerin Theresa May hofft auf ein strahlendes Ja zum Brexit. Doch die jungen Leute machen auf ungeahnte Weise für Jeremy Corbyn mobil.

08.06.2017
Anzeige