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Politik Das war der G-20-Gipfel in Hamburg
Nachrichten Politik Das war der G-20-Gipfel in Hamburg
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21:52 08.07.2017
Am Sonnabendnachmittag gab Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Abschlusspressekonferenz. Quelle: dpa
Hamburg

Blutige Auseinandersetzungen ziwschen Sicherheitskräften und radikalen Linken überschatteten den G-20-Gipfel am Freitag und Sonnabend in Hamburg. Zehntausende demonstrierten friedlich gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. In ihrer Abschlussrede betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die "Märkte müssen offenbleiben". Ferner habe sich die Gruppe auf einen Klimaschutzplan geeinigt – den Hamburger Aktionsplan. Einzig US-Präsident Donald Trump beharrte auf seinem Standpunkt aus dem pariser Klimaschutzabkommen austreten zu wollen.

Tagelang hielt der G-20-Gipfel die Hansestadt in Atem. Friedliche Demonstration, blutige Krawalle und dazwischen immer wieder die Wagenkolonnen der Staats- und Regierungschefs. Das sind die besten Bilder des Mega-Gipfels.

Was in Hamburg rund um den G-20-Gipfel sonst noch passierte, können Sie in unserem große Liveblog noch einmal nachlesen. Wir haben die besten Nachrichten, Videos und Bilder rund um das Spitzentreffen für Sie zusammengetragen.

+++Live-Blog zum Nachlesen

  • Liebe Leser, der G-20-Gipfel in Hamburg ist offiziell beendet. Auch die letzte Demonstration ist vorbei. Am Abend war die Lage in der Elbmetropole laut Polizeiangaben ruhig, doch in der Nacht kam es erneut zu heftigen Auseinandersetzungen.
  • Aus Hamburg berichteten für das RND: Tim Fischer, Thorsten Fuchs, Marina Kormbaki, Matthias Onken, Udo Röbel, Jan Sternberg, Marcus Stöcklin, Bea Swietczak, Marco Tripmaker und Dieter Wonka.
  • 08.07.17 19:14
    Im Schanzenviertel wird gefeiert.
  • 08.07.17 19:08
    Auch die Einhörner springen wieder
  • 08.07.17 19:05
    Und noch ein Lob des US-Präsidenten Donald Trump an die "Strafverfolgungsbehörden und die Streitkräfte. Jeder fühlte sich trotz der Anarchisten absolut sicher". Eine Sichtweise, die vermutlich zahlreiche Hamburger so nicht teilen würden.
  • 08.07.17 19:04
    Sperrzonen, Hotels, Demo-Routen – eine Übersichtskarte der Veranstaltungsorte rund um den G-20-Gipfel.
  • 08.07.17 19:01
    Amüsante Szene am Rande: Ein Tourist im Anzug versucht mit mutmaßlichen Mitgliedern des Schwarzen Blocks, die auf einem Stromkasten auf der Reeperbahn hocken, intensiv ins Gespräch zu kommen. Nach drei Minuten sind die Stromkasten-Hocker weg. "Ich wollte es mal versuchen", meint der Business man über seine Bekehrungsversuche. Er resigniert scheinbar.
    Aber gut ist: Der Alltag scheint zurück. Erste zuhälter knattern wieder über den Kiez
  • 08.07.17 18:55
    Nach jetzigem Stand müsste man sagen: Deutschlands Amüsiermeile Nummer eins hat noch Glück gehabt. Viele Wirte denken hier an die Betroffenen Geschäftsleute in der Schanze
  • 08.07.17 18:53
    Friedlicher Protest sieht anders aus.
  • 08.07.17 18:52
    Die letzte Demo ist offiziell beendet.
  • 08.07.17 18:52
    Auf der Reeperbahn herrscht Ruhe, aber jedes zweite Lokal ist verrammelt. Die Polizei hat sich weit zurück gezogen, gibt aber noch keine Entwarnung. Auch in der Fläche der Stadt wird noch mit Anschlägen gerechnet.
  • 08.07.17 18:41
    Die italienische Europa-Abgeordnete Eleonora Forenza ist am Rande der Abschlussdemonstration kurzzeitig festgenommen worden. Das bestätigten Polizei und Veranstalter dem RND. Sie sei mit einer Gruppe von Störern festgesetzt worden, die in ihren Rucksäcken schwarze Kleidung mit sich führten. Nach Prüfung ihrer Identität als Abgeordnete sei sie wieder freigelassen worden.
  • 08.07.17 18:32
    Auch der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, bedeankte sich via Twitter bei Merkel. "Zusammen können wir mehr erreichen als allein", schrieb er.
  • 08.07.17 18:28
    US-Präsident Donald Trump hat den G-20-Gipfel bei Twitter als "wunderbaren Erfolg". Er sei von Merkel auf schöne Weise ausgerichtet worden.
  • 08.07.17 18:11
    Olaf Scholz sagt den Opfern der Krawalle rund um den G20-Gipfel schnelle Hilfe zu. Schon in den nächsten Tagen würden der Hamburger Senat und die Bundesregierung eine Vereinbarung über Entschädigungen schließen – "damit sich wenigstens die materiellen Schäden in Grenzen halten", erklärt der SPD-Politiker.
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Von RND/dpa