Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Kölner Silvesternacht: Ausschuss prüft Manipulationsverdacht
Nachrichten Politik Kölner Silvesternacht: Ausschuss prüft Manipulationsverdacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:56 02.08.2016
Nach den Silvester-Übergriffen: Verstärkte Polizeipräsenz am Kölner Hauptbahnhof. Quelle: Maja Hitij
Anzeige
Düsseldorf

Ein Kölner Hauptkommissar hatte das als Zeuge behauptet. Ein Anrufer habe bei ihm am Neujahrstag in der Kölner Kriminalwache angerufen und verlangt, das Wort "Vergewaltigungen" aus einem Bericht zu streichen oder diese interne Meldung ganz zu stornieren. Der Anrufer sei ein Beamter der Leitstelle gewesen, der von "Wünschen aus dem Ministerium" gesprochen habe. Dessen Namen hatte der Zeuge nicht notiert. Das Innenministerium hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Ausschuss befasst sich nun aber ein weiteres Mal damit, weil bekannt geworden ist, dass erst im Juni Verbindungsdaten der Kölner Kriminalwache gesichert wurden - und zwar ausgerechnet nur Daten ab dem 3. Januar. Die Opposition will wissen, warum die möglicherweise entscheidenden Daten vom 1. Januar gelöscht wurden und ob dahinter politische Absicht steckt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sollen die Attentäter von Würzburg und Ansbach in Deutschland bestattet werden? Der Zentralrat der Muslime sieht dies kritisch. Von den Ermittlern freigegeben sind die Leichen der jungen Männer jedoch noch nicht.

02.08.2016

Im Anti-Terror-Kampf sendet die Koalition weiter gegensätzliche Signale. Die SPD sieht eine stärkere Einbeziehung der Bundeswehr skeptisch - die Ministerin treibt solche Szenarien dennoch voran.

01.08.2016

Mehrere Rentner sind mit Verfassungsklagen gegen das System der Anrechnung von Ausbildungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung gescheitert.

Sie finden es ungerecht, dass seit einer Reform 2004 Schul- und Studienzeiten nicht mehr auf die Rentenhöhe angerechnet werden, eine Berufsausbildung aber schon.

01.08.2016
Anzeige