Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Kehrt Guttenberg in die Politik zurück?
Nachrichten Politik Kehrt Guttenberg in die Politik zurück?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:59 28.01.2017
Der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Quelle: dpa
München

Das Comeback des gefallenen Politik-Superstars steht offenbar bevor: Der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll für die CSU im Bundestagswahlkampf auftreten. Er habe zusagt, für mehrere große Kundgebungen nach Bayern zu kommen, berichtete „Der Spiegel“ am Sonnabend.

Das Nachrichtenmagazin berief sich auf Angaben aus München. Der in den USA lebende Guttenberg habe sich Anfang der Woche mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer zu einem zweistündigen Gespräch in München getroffen und Details seines Engagements für die Partei besprochen, meldete „Der Spiegel“.

Seehofer will von Guttenbergs Popularität profitieren

Unklar ist, wie weit das Engagement von Guttenberg gehen soll. Um ein Bundestagsmandat wolle er sich nicht bewerben, schreibt das Magazin. Guttenberg wolle niemandem den Platz wegnehmen, habe er zu CSU-Generalsekretär Scheuer gesagt.

Guttenberg war 2011 zurückgetreten, nachdem seine Doktorarbeit als Plagiat entlarvt worden war. Er zog daraufhin mit seiner Familie in die USA und begann, als Berater zu arbeiten. Nach Angaben des „Spiegel“ wirbt CSU-Chef Horst Seehofer schon länger um Guttenberg. Er hoffe, dass dessen Popularität nach wie vor groß sei und die CSU davon profitieren könne.

Von RND/wer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Angela Merkel und die Basis in Mecklenburg-Vorpommern sind wieder ein Herz und eine Seele: Die Kanzlerin wurde knapp 96 Prozent als CDU-Direktkandidat nominiert. Auch der Konservative Kreis stellte sich hinter Merkel.

28.01.2017

Stopp für Flüchtlinge: US-Präsident Trump verbietet Menschen in Not die Einreise in die Vereinigten Staaten. Zudem dürfen in den nächsten 90 Tagen überhaupt keine Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten mehr in die USA kommen.

28.01.2017

Kurz vor der Türkei-Reise von Kanzlerin Angela Merkel gewinnt ihr Besuch beim politisch auf Konfrontationskurs steuernden Nato-Verbündeten weiter an Brisanz. Medienberichten zufolge haben etwa 40 in Nato-Einrichtungen stationierte türkische Soldaten in Deutschland Asyl beantragt.

28.01.2017