Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Kauder: Tusk soll Auseinanderbrechen der EU verhindern
Nachrichten Politik Kauder: Tusk soll Auseinanderbrechen der EU verhindern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:18 03.12.2015
EU-Ratspräsident Donald Tusk Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Unionsfraktionschef Volker Kauder ermahnt EU-Ratspräsident Donald Tusk zu mehr Solidarität. „Ich denke, alle in Europa, auch die Bundesregierung, wollen die Zahl der Flüchtlinge reduzieren“, sagte Kauder im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Europa muss in dieser Frage zusammenstehen. Es muss hier eine Solidarität unter den EU-Mitgliedstaaten geben.“ Ohne diese werde Europa bald auseinanderbrechen, befürchtet Kauder. “Das zu verhindern, darum muss sich ein EU-Ratspräsident und auch die EU-Kommission jetzt vor allem kümmern.“ Tusk hatte in Interviews mit mehreren europäischen Zeitungen von den EU-Staaten eine Begrenzung des Flüchtlingsandrangs nach Europa gefordert.

Einig ist sich der Unionsfraktionschef mit Tusk bei der Sicherung der EU-Außengrenzen. Diese sei von zentraler Bedeutung. „Dazu muss im Zweifel die Europäische Grenzpolizei weiter gestärkt werden.“

Ulrike Demmer

 

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Politik „So können wir nicht miteinander arbeiten.“ - Unionsfraktionschef Kauder verärgert über SPD

Unionsfraktionschef  Volker Kauder ist verärgert über die SPD. „Die drei Parteichefs haben sich auf ein Paket geeinigt und als man dann begann, dieses Paket umzusetzen, kam die SPD mit Nachforderungen“, sagte Kauder.

03.12.2015

Die Rente mit 63 kommt gut an bei den Älteren - nun will die Koalition die Übergänge vom Job in die Rente flexibler machen. Die Rentenversicherung warnt vor zu großer Hast bei der Reform.

03.12.2015

Mit Hunderttausenden arbeitslosen Flüchtlingen rechnen Experten im kommenden Jahr. Genaues darüber sagt die Arbeitslosenstatistik bisher nicht - das soll sich ändern. Ein Grund zur Aufregung?

03.12.2015
Anzeige