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Politik In Ost-Ghouta herrscht vorerst Waffenruhe
Nachrichten Politik In Ost-Ghouta herrscht vorerst Waffenruhe
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22:10 26.01.2018
Die Nusra Fornt hält drei Städte in der Region Ghouta. Regierungstruppen liefern sich um den Landstrich nahe Damaskus erbitterte Gefechte. Quelle: imago/Xinhua
Wien

Die syrische Regierung und die Opposition haben sich bei Gesprächen in Wien über eine Friedenslösung für das Bürgerkriegsland auf eine lokale Waffenruhe geeinigt. Ab Mitternacht (22:00 Uhr MEZ) sollten die Waffen in der belagerten Rebellenhochburg Ost-Ghouta nahe der Hauptstadt Damaskus schweigen, wie Ahmed Ramadan, ein Sprecher der Oppositionsdelegation, der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend sagte. Die Einigung sei vor allem auf Vermittlung Russlands herbeigeführt worden.

Die Region Ost-Ghouta grenzt an Damaskus und wird seit mehr als vier Jahren von der syrischen Armee belagert. Rund 400 000 Menschen sind nach Schätzungen größtenteils von humanitärer Hilfe abgeschnitten.

Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestanden die Rebellen in der Region darauf, dass innerhalb von 48 Stunden Hilfsgüter nach Ost-Ghouta gebracht werden, andernfalls sei die Übereinkunft hinfällig.

In dem fast siebenjährigen Bürgerkrieg in Syrien sind mehr als 400 000 Menschen getötet worden.

Am Montag und Dienstag findet ein weiterer Syrien-Kongress statt, der „Kongress der Völker Syriens“ im südrussischen Badeort Sotschi. Vorab hatte die Moskauer Führung als Gastgeber die Erwartungen gedämpft. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, eine „abschließende Friedensregelung“ sei nicht zu erwarten. An der Teilnehmerliste werde noch gearbeitet, sagte Peskow der Agentur Tass zufolge. Das sei „äußerst kompliziert und mühselig“.

Von dpa/RND

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