Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Haftbefehl nach Attacke auf Willy-Brandt-Haus
Nachrichten Politik Haftbefehl nach Attacke auf Willy-Brandt-Haus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:15 26.12.2017
Mit Nummern versehene Beweisstücke stehen in Berlin im Foyer der SPD-Bundeszentrale Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

An Heiligabend war der Mann aus dem Berliner Stadtteil Pankow gegen Mitternacht mit seinem blauen Peugeot in das Foyer des Willy-Brandt-Hauses gerast. In dem Auto entdeckten die Polizisten Gaskartuschen, Benzinkanister und Grillanzünder. Auch vor der CDU-Bundesgeschäftsstelle hatte der Mann zuvor eine Tasche mit Kartuschen und Grillanzünder deponiert.

Wie die Berliner Polizei mitteilte, wurde der Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung sowie Verdachts auf einen versuchten Sprengstoffanschlag erlassen. Zuerst wurde angenommen, dass ein politischer Hintergrund vorliegen könne. Dafür gebe es laut Polizei jedoch keinen konkreten Beleg. Auch sei der Mann bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten.

Die Polizisten konnten den 58-Jährigen in der Nacht zu Montag in der Nähe seines Autos festnehmen. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf. Außer ihm wurde niemand verletzt. Die Ermittler untersuchten im Anschluss die Wohnung des Mannes.

Von RND / dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, rechnet damit, dass die Arbeitgeber künftig wieder stärker an den Gesundheitskosten beteiligt werden. Er warnte zudem vor einer überstürzten Einführung der von der SPD geforderten Bürgerversicherung.

26.12.2017

Die „Admiral Gorschkow“ kam britischen Hoheitsgewässern nahe und wurde darum von der britischen Marine begleitet und überwacht. Hubschrauber kamen zum Einsatz, um weitere russische Schiffe in der Nähe zu beobachten. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art.

26.12.2017

Außenminister Sigmar Gabriel plädiert für eine neue Form der Zusammenarbeit mit der Türkei und der Ukraine. „Wenn wir ein kluges Abkommen mit Großbritannien hinbekommen, das die Beziehungen zu Europa nach dem Brexit regelt, könnte das ein Modell für andere Länder sein: die Ukraine und auch die Türkei“, sagte der SPD-Politiker.

26.12.2017
Anzeige