Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Guter Austausch nach wilder Woche
Nachrichten Politik Guter Austausch nach wilder Woche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:45 28.09.2018
RND-Flurfest in Berlin: Hauptstadtbüroleiter Gordon Repinski (links), RND-Chefredakteur Wolfgang Büchner (rechts) und MADSACK-Konzerngeschäftsführer Thomas Düffert begrüßen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Quelle: Thomas Imo/photothek.net
Berlin

Dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hinterm DJ-Pult eine gute Figur macht, hat er am Wochenende bei einer Disco-Eröffnung in seiner bayerischen Heimat bewiesen. Im Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) kümmern sich am Donnerstagabend andere um die Musik – aber sein Rhythmusgefühl lässt der Minister trotzdem aufblitzen: Auf und ab schwingt der ausgestreckte Arm im Takt, und die Umstehenden freuen sich: „Keiner tanzt so schön wie Andi.“

Es ist Flurfest beim RND im Herzen der Bundeshauptstadt, zum vierten Mal schon. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Medien ist in das Redaktionsbüro im siebten Stock der Bundespressekonferenz gekommen. Ein herrlicher Herbsttag, die Sonne scheint, der Wind ist warm und der Blick über Spree, Reichstag und Kanzleramt nahezu malerisch.

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien gaben sich beim vierten Flurfest des RedaktionsNetzwerks Deutschland die Ehre. Mit dem Blick über das Berliner Regierungsviertel ließ es sich entspannt feiern.

Dicht gedrängt stehen die mehr als 200 Gäste, als Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe, das Mikrofon ergreift und ein ungeschriebenes Gesetz verkündet: „Immer wenn das Flurfest ansteht, wächst das RND.“

Die mit Abstand größte tägliche Print-Reichweite der Republik

In diesem Jahr stimmt das noch mehr als sonst, denn aus den mehr als 40 Zeitungen, die die RND-Hauptstadtredaktion bislang mit Nachrichten, Reportagen und Analysen beliefert, werden ab Oktober über 50. Die Tageszeitungen des Dumont-Verlags erweitern den Partnerkreis des Netzwerks. Das nagelneue Schild an der Tür weist die künftigen Partnertitel aus: „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Kölner Express“, „Hamburger Morgenpost“, „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“ und „Mitteldeutsche Zeitung“. „Wir freuen uns riesig darauf“, sagt Düffert, „wir wissen aber auch um die besondere publizistische Verantwortung, die damit einhergeht.“ Eine tägliche Gesamtauflage von 2,3 Millionen Exemplaren wird die politische Berichterstattung des RND-Hauptstadtbüros künftig erreichen, fast sieben Millionen Leser. Es ist die mit Abstand größte tägliche Printreichweite der Republik.

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien gaben sich beim vierten Flurfest des RedaktionsNetzwerks Deutschland die Ehre. Mit dem Blick über das Berliner Regierungsviertel ließ es sich entspannt feiern.

Auch digital haben die RND-Geschäftsführer Uwe Dulias und Wolfgang Büchner, der in Personalunion Chefredakteur ist, große Pläne. Mit RND.de entsteht ein überregionales Nachrichtenportal. „Die journalistische Qualität, die wir jeden Tag in unseren Printprodukten beweisen, wollen wir auch im Netz liefern“, sagt Gordon Repinski, RND-Vizechefredakteur und Leiter des Hauptstadtbüros. „Wir fühlen uns stark genug dafür.“

Ob der nächste Bundeskanzler unter den Gästen ist?

Themen des Abends sind der Zustand der Regierung und die Vergabe der Fußball-EM 2024 nach Deutschland. Thema zwei sorgt für strahlende Gesichter, bei Thema eins hingegen werden die Minen ernst. Während die Sonne langsam hinter dem Kanzleramt versinkt, wagt manch einer ehemals kühne Fragen. Wie lange heißt die Hausherrin dort drüben wohl noch Angela Merkel? Und: Wer wird ihr nachfolgen? Womöglich befindet sich der nächste Bundeskanzler oder die nächste Bundeskanzlerin ja sogar unter den Gästen des Abends. Könnte doch sein?

Eine, die als Hoffnungsträgerin gilt, kommt früh: CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer. Natürlich ist die Chefin des Konrad-Adenauer-Hauses schnell umringt von neugierigen Fragern. Wie denn jetzt die Stimmung in der Union ist, nach dem überraschenden Sieg von Ralph Brinkhaus bei der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden? Die Saarländerin muss vieles erklären, aber sie hat ihren Optimismus nicht verloren. Wird schon.

Auch die zweite Kanzlerinnenreserve der Union, Ursula von der Leyen, verbreitet gute Laune. Das RND-Fest sei doch ein schöner Anlass zum Gespräch, findet die Verteidigungsministerin. Sie ist inzwischen Stammgast.

Eine alte Bekannte auf dem Berliner Parkett

Nur wenige Meter weiter diskutiert SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil mit der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Groß ist das Hallo, als dann plötzlich auch noch Parteivize Manuela Schwesig dazu stößt. Die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns ist so etwas wie der Überraschungsgast des Abends. Sie ist inzwischen häufiger in Schwerin anzutreffen, aber auf der Berliner Bühne immer noch eine alte Bekannte.

Trotz der bayerischen Landtagswahlkampfes tritt die CSU fast in Mannschaftsstärke an. Neben Verkehrsminister Andreas Scheuer geben sich auch Bundestagsvize Hans-Peter Friedrich und Landesgruppenchef Alexander Dobrindt die Ehre. Auch FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner schaut vorbei. „Das RND-Flurfest ist ein toller Anlass, sich auszutauschen“, findet der Liberale. „Vor allem nach dieser wilden Woche.“

Von Manuel Niemann und Andreas Niesmann/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwischenfall bei der Pressekonferenz von Kanzlerin Merkel und dem türkischen Präsidenten Erdogan: Der türkische Journalist Ertugrul Yigit ist vor laufenden Kameras abgeführt worden. Auf seinem T-Shirt stand die Forderung: „Pressefreiheit für Journalisten in der Türkei“.

28.09.2018

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien geben sich beim vierten Flurfest des RedaktionsNetzwerks Deutschland die Ehre. Mit dem Blick über das Berliner Regierungsviertel lässt es sich entspannt feiern.

28.09.2018

Der Besuch des türkischen Präsidenten in Deutschland ist heftig umstritten. Bundespräsident Steinmeier empfing ihn mit militärischen Ehren. Merkel kritisiert die Menschenrechtslage in der Türkei und bekommt eine vermeintliche „Terrorliste“ mit 69 Namen überreicht.

29.09.2018