Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Gabriel soll Außenminister bleiben
Nachrichten Politik Gabriel soll Außenminister bleiben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:01 28.02.2018
Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) bleibt im Amt, prognostiziert eine aktuelle Umfrage. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Wenige Tage vor dem Ende des SPD-Mitgliederentscheids spricht sich eine knappe Mehrheit von 56 Prozent der SPD-Anhänger für eine Neuauflage der Großen Koalition aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Bei den Anhängern von CDU und CSU ist die Zustimmung zur GroKo größer. 63 Prozent der Unionsanhänger wünschen sich eine Neuauflage der bisherigen Regierungskonstellation. Gut bekommen würde ein solches Bündnis der SPD allerdings nicht, glauben viele Bürger. 50 Prozent der insgesamt 2058 Befragten rechnen damit, dass die Sozialdemokraten im Falle einer erneuten Großen Koalition beim nächsten Urnengang schlechter abschneiden werden als bei der Bundestagswahl 2017.

Wenn bereits am nächsten Sonntag abgestimmt würde, müsste die SPD im Vergleich zum September vergangenen Jahres (20,5 Prozent) herbe Verluste einstecken. Sie liegt in der aktuellen Wählergunst sogar nur noch gleichauf mit der AfD. Beide Parteien kommen zurzeit auf jeweils 16 Prozent. Die Union ist mit 32 Prozent stärkste Kraft. Grüne und Linke kommen auf je 12 Prozent. Die FDP liegt demnach bei 8 Prozent und verliert gegenüber der letzten Bundestagswahl 2,7 Prozentpunkte.

Eine Mehrheit wünscht sich auch in Zukunft Sigmar Gabriel (SPD) als kommenden Außenminister. 66 Prozent der SPD-Anhänger wollen, dass der frühere SPD-Chef auch künftig im Außenamt das Sagen hat. Bei der Union liegt der Zustimmungswert mit 69 Prozent leicht darüber. Insgesamt wollen 55 Prozent der Befragten, dass Gabriel bei einer Neuauflage der Großen Koalition Außenminister bleibt.

Die Umfrage wurde zwischen dem 26.2. und dem 28.2.2018 erhoben.

Von Gorden Repinski/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei den Brexit-Verhandlungen drängt die Zeit. Deshalb hat EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Dienstag einen ersten Vertragsentwurf vorgelegt. Dabei zeigt sich: Nicht einmal die bereits abgehakten Punkte sind wirklich geklärt. Die Gefahr eines harten Aussteigs Großbritanniens aus der EU wird damit immer größer.

28.02.2018

Die AfD ist im Wandel. Keine andere Bundestagspartei hat zuletzt so viele personelle und inhaltliche Veränderungen mitgemacht. Nun geht es vor allem um die Frage, wo die Grenze nach rechts liegen soll.

28.02.2018

130 Menschen starben erst kürzlich bei Anschlägen der radikalislamischen Taliban in Afghanistans Hauptstadt. Nun macht Präsident Ghani ihnen ein umfassendes Friedensangebot. Doch die Verhandlungen dürften schwierig werden.

28.02.2018
Anzeige