Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Fast zwei Drittel der Deutschen gegen Nato-Säbelrasseln
Nachrichten Politik Fast zwei Drittel der Deutschen gegen Nato-Säbelrasseln
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:32 30.06.2016
US-amerikanische Nato-Soldaten während eines Marinemanövers im polnischen Ustka. Quelle: Kay Nietfeld
Anzeige
Berlin

Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Steinmeier hatte mit seiner Kritik am Verhalten der Nato gegenüber Russland massive Kritik der Union und der östlichen Bündnispartner auf sich gezogen. Er hatte gesagt: "Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen. Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt."

64 Prozent der 2054 Befragten unterstützten diese Haltung, nur 16 Prozent lehnten sie ab. Und das, obwohl 49 Prozent ein militärisches Vorgehen Russlands gegen die baltischen Staaten wie vor zwei Jahren auf der ukrainischen Krim für möglich halten. Nur 30 Prozent glauben nicht an ein solches Szenario.

Auf dem Nato-Gipfel am 8. und 9. Juli in Warschau soll die Entsendung von vier Nato-Bataillonen nach Polen und ins Baltikum beschlossen werden. Deutschland wird voraussichtlich die Führung des Bataillons in Litauen übernehmen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Verteidiger des mutmaßlichen Terrorhelfers Ralf Wohlleben haben im NSU-Prozess versucht, die Glaubwürdigkeit eines BKA-Ermittlers zu erschüttern. Der Beamte hatte mehrmals den ebenfalls mitangeklagten Carsten S.

30.06.2016

Muslimische Jurastudentinnen dürfen in Bayern seit Jahren während ihres Referendariats im Gerichtssaal kein Kopftuch tragen. Ein Gerichtsurteil lässt sie nun auf eine Änderung hoffen.

30.06.2016

Begriffe wie Musterung und Kreiswehrersatzamt sind aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwunden. Die Wehrpflicht gibt es seit fünf Jahren nur noch auf dem Papier. Das wird vorerst auch so bleiben - auch wenn das nicht jedem gefällt.

29.06.2016
Anzeige