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Politik Erster Prozess gegen G-20-Protestler
Nachrichten Politik Erster Prozess gegen G-20-Protestler
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10:34 28.08.2017
Im Hamburger Schanzenviertel gab es am Rande des G-20-Gipfels massive Ausschreitungen. Quelle: dpa
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Hamburg

Im Zusammenhang mit den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg muss sich erstmals ein festgenommener Demonstrant vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Hamburg verhandelt am Montag (10 Uhr) gegen einen 21-Jährigen aus den Niederlanden.

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Tagelang hielt der G-20-Gipfel die Hansestadt in Atem. Friedliche Demonstration, blutige Krawalle und dazwischen immer wieder die Wagenkolonnen der Staats- und Regierungschefs. Das sind die besten Bilder des Mega-Gipfels.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 6. Juli nach Beendigung der Demonstration „Welcome to Hell“ zwei Flaschen auf Polizisten geworfen zu haben. Außerdem soll er sich gegen seine Festnahme gewehrt haben. Der Niederländer sitzt seit dem 7. Juli in Untersuchungshaft. Die Demonstration war von Sprechern des linksautonomen Zentrums Rote Flora angemeldet worden und kurz nach Beginn gewaltsam eskaliert.

Der Gipfel der wichtigsten Industrie und Schwellenländer am 7. und 8. Juli war von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden. 51 Haftbefehle wurden erlassen. Derzeit befinden sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch 32 Beschuldigte in Untersuchungshaft. Bereits am Dienstag soll ein weiterer Angeklagter aus Polen vor Gericht kommen.

Von RND/dpa

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