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Politik Erdogan verklagt Oppositionsführer auf Schmerzensgeld
Nachrichten Politik Erdogan verklagt Oppositionsführer auf Schmerzensgeld
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16:53 29.03.2018
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu verklagt. Quelle: dpa
Istanbul

Der türkische Präsident hat den Oppositionsführer wegen kritischer Äußerungen verklagt. Das teilte Erdogans Anwalt, Hüseyin Aydin, am Donnerstag via Twitter mit. Insgesamt fordere man wegen „ungerechter und gegenstandsloser Anschuldigungen“ 250.000 Lira (etwa 50.000 Euro).

Kilicdaroglu hatte Erdogan zuvor vorgeworfen, der politische Arm der Gülen-Bewegung (Fetö) zu sein, die Ankara für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich macht. Vor seiner CHP-Fraktion hatte Kilicdaroglu am Dienstag gesagt: „Fetös oberster politischer Arm ist die Person, die den Sitz des Präsidenten besetzt hält.“

Aydin wies den Vorwurf auf Twitter zurück und schrieb, Erdogan sei Vorreiter im Kampf gegen die Gülen-Bewegung und alle Terrororganisationen.

Die Gülen-Bewegung geht auf den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen zurück. Erdogan und Gülen waren bis zum offenen Bruch 2013 Verbündete.

Von RND/dpa

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