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Nachrichten Politik Drohnen gefährden zunehmend den Flugverkehr
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13:13 25.09.2016
Immer häufiger kommen sich Hobby-Drohnen und Passagiermaschinen in die Quere. Quelle: dpa
Frankfurt/Main

Die steigende Zahl der von Hobbypiloten aufgelassenen Drohnen bringe eine schwerwiegende Behinderung des Flugverkehrs mit sich, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ unter Berufung auf die ihr vorliegende Statistik. In einigen Fällen konnten demnach Passagierflugzeuge den Drohnen erst im allerletzten Moment ausweichen. In die Statistik sind dem Bericht zufolge Beeinträchtigungen von Rettungshubschraubern nicht einmal eingerechnet.

Das Bundesverkehrsministerium plant nach „FAS“-Recherchen zwar nun eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen ab 500 Gramm, außerdem sollen private Drohnenflüge in mehr als 100 Metern Höhe verboten werden. Der Flugsicherung gehen diese Pläne aber nicht weit genug: Sie fordert der Zeitung zufolge eine Registrierungspflicht für Drohnenbesitzer nach dem Vorbild der USA. Dort müssten neuerdings Drohnenpiloten ihren Namen in einer Datenbank hinterlegen.

Hierzulande brauchen Hobbydrohen mit weniger als fünf Kilo Gewicht und Elektromotor bislang noch nicht einmal eine Aufstiegserlaubnis. Auch die Aufstiegshöhe ist nicht reglementiert. Einzige Vorgabe: Die Drohne sollte in Sichtweite bleiben.

Von RND/afp/caro

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