Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Diese Republikaner wollen Trump stürzen
Nachrichten Politik Diese Republikaner wollen Trump stürzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:08 09.10.2016
Die Rufe nach einem Ende von Donald Trump werden immer lauter. Sein Vize Pence soll übernehmen. Quelle: dpa
Washington

Die Angst im Lager der Republikaner wächst von Tag zu Tag. Sie fürchten eine bittere Wahlklatsche, wenn Donald Trump die Partei tatsächlich anführen wird. Einen Monat vor dem Duell mit Hillary Clinton fordern führende Parteigrößen den Putsch des 70-Jährigen. Diese Republikaner sagen sich offiziell von Trump los:

Kelly Ayotte twitterte, dass sie sich Trumps Vize Mike Pence als Kandidaten wünscht. Quelle: Getty

Mike Lee: Mit allem Respekt bitte ich Sie zur Seite zu treten. Ermöglichen Sie jemand anderem, die konservativen Werte zu repräsentieren.

Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence: Als Ehemann und Vater war ich empört über die Worte und von Donald Trump beschriebenen Handlungen. Ich billige seine Äußerungen nicht und kann sie nicht verteidigen. Quelle: Getty

George E. Pataki: Ich bin geschockt. Trumps Kamapgne besteht aus einem Mix von Bigotterie und Ignoranz. Genug. Er muss abtreten.

Martha Roby: Ich kann nicht länger für Trump stimmen und rate ihm, abzutreten.

Mitt Romney: Verheiratete Frauen anmachen? Sex-Attacken befürworten? Solche ekelhaften Abwertungen beleidigen unsere Frauen und Töchter und verunstalten Amerikas Gesicht in aller Welt. Quelle: dpa

Mike Crapo: Ich kann nicht länger Donald Trump unterstützen. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, ich hatte aber keine andere Wahl.

Ben Sasse: Charakter entscheidet. Donald Trump wird die Wahl nicht gewinnen. Er kann aber einen ehrhaften Schritt unternehmen und Platz für Mike Pence machen.

John Thune:Donald Trump muss abtreten und sofort an Mike Pence übergeben.

Condoleeza Rice: Es reicht! Donald Trump sollte nicht Präsident werden. Er sollte sich zurückziehen. Quelle: AFP-Datenbank

Cory Gardner: Unser Ziel ist es, Hillary Clinton zu besiegen. Der einzige Weg das zu ermöglichen ist ein Kandidat, der die Werte des Landes und der Partei vertritt. Ich werde nicht für Trump stimmen.

Gary R. Herbert: Donald Trumps Aussagen sind verachtenswert. Ich kann nicht für Hillary Clinton stimmen. Für Donald Trump jedoch auch nicht.

Barbara Comstock: Ich kann nicht ruhigen Gewissens für Donald Trump stimmen.

Paul Ryan: Ich bin angeekelt von dem, was ich heute gehört habe. Frauen müssen unterstützt und verehrt werden. Quelle: afp

Jeff Flake: Trump liegt bei der Einschätzung seiner Unterstützung vollkommen falsch. Er muss sich aus dem Rennen zurückziehen.

Mia Love: Ich kann nicht für Trump stimmen – es geht um die Partei und das Land. Er sollte zur Seite treten.

Jason Chaffetz: Ich bin raus. Ich kann beim besten Willen nicht für diesen Mann als Präsidenten stimmen. Seine Aussagen sind das schlimmste, was ich mir vorstellen kann.

John McCain: Es gibt keine Entschuldigung für Donald Trump. Er allein sollte die Verantwortung für sein Verhalten übernehmen und die Konsequenzen tragen. Meine Frau Cindy und ich werden nicht für ihn stimmen. Quelle: Getty

Mike Coffman: Wenn der das Beste für das Land und die Partei will, muss er abtreten Mr. Trump muss Bedenken, was das Land nach vorne bringt und die einzig richtige Entscheidung treffen.

Von RND/cab

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die US-Republikaner läuten die Totenglocken für eigene Wahlkampagne. Mit seinen Beleidigungen und seinen vulgären Bemerkungen über Frauen hat sich Trump bei vielen US-Wählern endgültig disqualifiziert – auch in seinen eigenen Reihen.

09.10.2016
Politik Republikaner versagen Unterstützung - Muss Trump nun abtreten?

Dieses Vulgärvideo bringt US-Präsidentschaftskandidat in große Not: Einen Monat vor der Wahl entzieht die eigene Partei Donald Trump die Unterstützung. Nun könnte es sogar zum Putsch der Republikaner kommen.

09.10.2016
Politik Bürgerkrieg im Jemen - Luftangriff auf Trauerfeier

140 Tote, 525 Verletzte – das ist die schreckliche Bilanz eines Luftschlags im Jemen. Der Bürgerkrieg fordert immer wieder Opfer unter den Zivilisten. Nun aber scheint der Konflikt vollends zu eskalieren.

09.10.2016