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Politik Deutschland hat das beste Image
Nachrichten Politik Deutschland hat das beste Image
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21:05 16.11.2017
Die Elbphilharmonie in Hamburg ist das neueste Wahrzeichen für deutsche Kultur. In dieser Kategorie landet Deutschland beim weltweiten Image-Ranking weit vorne. Quelle: dpa
Nürnberg

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK und des Politikberaters Simon Anholt hat Deutschland weltweit den besten Ruf. Die Vereinigten Staaten rutschten 2017 im Ranking auf Platz sechs ab. Frankreich gilt erstmals seit dem Start der Erhebung im Jahr 2005 international als das zweitbeliebteste Land. Großbritannien hält sich stabil auf Position drei, nachdem es im vergangenen Jahr nach dem Brexit-Votum starke Imageverluste hinnehmen musste. Kanada und Japan teilen sich Rang vier.

Nur beim Tourismus liegt Deutschland weiter hinten

Der sogenannte Anholt-GfK Nation Brands Index ermittelt jährlich, wie 50 Länder weltweit wahrgenommen werden. Dazu wird das Image in den Kategorien Exporte, Regierung, Kultur, Bevölkerung, Tourismus und Immigration/Investition untersucht. Deutschland habe 2017 in allen Bereichen sehr positiv abgeschnitten. Vor allem in den Kategorien Kultur, Regierung und Bevölkerung konnte es in der weltweiten Wahrnehmung zulegen. Nur beim Tourismus befinde sich Deutschland mit Platz zehn im Ranking etwas weiter hinten.

Besonders in Asien hat sich das deutsche Image verbessert

Gerade in Asien - besonders in China - habe sich das Image der Bundesrepublik stark verbessert, hieß es. Weniger positiv wurde Deutschland hingegen von seinen europäischen Nachbarn Frankreich, Polen - und dem eigenen Volk bewertet. Vor allem ihrer Regierung gaben die Deutschen keine Topnoten.

Herbe Verluste für die USA

Von allen untersuchten Ländern sind die USA zwar die einzige Nation, deren Gesamtpunktestand in diesem Jahr gefallen ist. Doch rangieren sie in drei Kategorien weiter unter den Top fünf. In Sachen Regierung gab es für die USA allerdings herbe Verluste - es ging von Platz 19 auf Rang 23 nach unten. Dieser Imageverlust lasse auf einen „Trump-Effekt“ schließen, erklärte Anholt.

Von dpa/RND

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