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Politik Deutsche halten USA nicht mehr für vertrauenswürdig
Nachrichten Politik Deutsche halten USA nicht mehr für vertrauenswürdig
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13:33 09.06.2017
Viel Vertrauen zerstört: Donald Trump. Quelle: AP
Berlin

Er hat den internationalen Klimavertrag gekündigt, sorgt für Unruhe in der Golfregion und hat dem Freihandel zugunsten protektionistischer Zollschranken den Kampf angesagt: Nicht einmal fünf Monate nach seinem Amtsantritt hat US-Präsident Donald Trump das Vertrauen der Deutschen in die Vereinigten Staaten von Amerika auf einen historischen Tiefpunkt sinken lassen. Laut ARD-Deutschlandtrend halten nur noch 21 Prozent der Deutschen die USA für einen Partner, dem man vertrauen kann. Damit genießt Washington genauso viel Vertrauen wie Russland. Moskau und Kremlchef Wladimir Putin halten ebenfalls 21 Prozent der Deutschen für einen vertrauenswürdigen Partner. Mit der Arbeit des amerikanischen Präsidenten Donald Trump sind lediglich 5 Prozent der Befragten zufrieden.

Frankreich erreicht dagegen seinen höchsten im ARD-Deutschlandtrend je gemessenen Wert. 94 Prozent der Befragten halten Frankreich für einen Partner für Deutschland, dem man vertrauen kann. Großbritannien halten 60 Prozent der Befragten für vertrauenswürdig. China erreicht 36 Prozent. Die Türkei halten laut Deutschlandtrend lediglich 3 Prozent für einen Partner, dem man vertrauen kann.

Eine Mehrheit spricht sich laut ARD-Deutschlandtrend für ein stärkeres Engagement des Landes bei internationalen Krisen aus. 62 Prozent finden ein stärkeres Engagement bei internationalen Krisen grundsätzlich richtig. Das seien im Vergleich zum vergangenen Dezember 6 Punkte mehr. 33 Prozent finden das nicht richtig. 80 Prozent der Befragten sind der Umfrage zufolge der Auffassung, dass die EU gemeinsam eine größere Verantwortung in der Welt übernehmen sollte, wenn sich die USA weltpolitisch zurückziehen. 17 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. 93 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass die Staaten der Europäischen Union auch in der Verteidigungspolitik enger zusammenarbeiten sollten (+22 im Vergleich zu Juli 2016), 5 Prozent stimmen dem eher nicht zu.

Von dsc/RND

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