Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Der Täter war ein Sohn seiner Stadt
Nachrichten Politik Der Täter war ein Sohn seiner Stadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:51 23.05.2017
Polizisten in Manchester Quelle: PA WIRE
Anzeige
Manchester

Nach Angaben der Zeitung „The Sun“ fuhr Abedi mit einem 4,50 teuren Straßenbahn-Ticket zur Manchester Arena. Der Sohn libyscher Einwanderer hatte einen selbstgebauten Sprengsatz dabei gehabt, den er dann später zündete. Abedi wurde 1994 in Manchester geboren, als zweites von vier Kindern. Ob er allein handelte oder Komplizen hatte, ist noch unklar. Die Polizei meldete jedenfalls via Twitter, dass sie zwei weitere Haftbefehle in Whalley Range und in Fallowfield vollstreckt habe.

Abedi riss 22 Menschen mit in den Tod

Abedi, dem eine islamistische Radikalisierung nachgesagt wird, riss mindestens 22 Menschen mit in den Tod. Bei dem Terrorakt starb auch ein achtjähriges Mädchen. Die Identität eines ebenfalls getöteten 18 Jahre alten Mädchens sowie eines erwachsenen Mannes (28) wurden am Dienstag ebenfalls offiziell bekannt. Mindestens 59 Verletzte kamen in Krankenhäuser, einige schwebten noch in Lebensgefahr. Etwa 60 weitere Opfer wurden rund um den Anschlagsort von Helfern versorgt, meldete die Zeitung „Manchester Evening News“ unter Berufung auf Rettungskräfte. Die Polizei bestätigte die Gesamtverletztenzahl 120 allerdings nicht.

IS reklamiert Anschlag für sich

Derweil hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Terroranschlag in Manchester für sich reklamiert. Ein „Soldat“ des Islamischen Staates habe eine Bombe platzieren können, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Dienstag im Internet.

Zur Galerie
Bei einer Explosion am Rande eines Popkonzerts in Manchester gab es mindestens 22 Tote. In der für Zehntausende ausgelegten Halle war Ende Mai die US-Sängerin Ariana Grande aufgetreten.

Pep Guardiolas Frau und Kinder bei dem Konzert

Bei dem Attentat waren auch die Ehefrau des Ex-Bayern-Trainers und Manchester-City-Coaches Pep Guardiola, Cristina Serra. sowie die Töchter Valeria und María in der Halle, blieben aber unverletzt. Alle drei blieben zumindest physisch unverletzt, so die spanische Zeitung Sportzeitung „Marca“.

Die Explosion hatte sich im Foyer der Konzerthalle ereignet, die bis zu 21.000 Besucher fasst. Zeugen berichteten von einem Knall im Eingangsbereich zwischen Halle und Victoria-Bahnhof gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MEZ).

Ariane Grande sagt Europatour ab

Unterdessen sagte Ariana Grande ihre restlichen Konzerte in Europa ab. „Sie fühlt sich gebrochen und ist sprachlos über den feigen Anschlag, der 22 ihrer Fans in den Tod riss“, so ihr Management.

Explosion in Manchester

Am Rande eines Popkonzerts der US-Sängerin Ariana Grande ist es im britischen Manchester am Montagabend zu einer Explosion gekommen. Wir berichten:

Analyse: Ist der IS verantwortlich für den Anschlag?

Der Terror trifft die Kinder: Wollte der Mörder ausdrücklich die Jüngsten treffen?

Das ist passiert: Tote und Verletzte nach Explosion in Manchester

Reaktionen der Politik: May beruft Krisensitzung ein

„Alle rannten und weinten“ – Konzertbesucher schildern den Anschlag

„Wir müssen besser werden. Wir müssen uns lieben“: So reagiert die Popwelt auf die Explosion

Reaktionen aus der Fußballwelt auf den Anschlag

#Manchestermissing und #RoomForManchester: Online-Suche nach Vermissten

Von dpa/ap/RND

Anzeige