Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik Computervirus in AKW Gundremmingen entdeckt
Nachrichten Politik Computervirus in AKW Gundremmingen entdeckt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:06 25.04.2016
Im bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen ist ein Computervirus entdeckt worden. Quelle: Stefan Puchner/Archiv
Anzeige
Gundremmingen

Eine Gefährdung des Personals oder der Bevölkerung habe es nicht gegeben, da alle sensiblen Bereiche des Kraftwerks entkoppelt und nicht mit dem Internet verbunden seien. Dennoch seien die Aufsichtsbehörde und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik informiert worden.

Spezialisten des Betreibers RWE sollen nun herausfinden, wie das Virus in das 2008 nachgerüstete Computersystem gelangte. Das System gehört den Angaben zufolge zur Brennelemente-Lademaschine, hat allerdings selbst keinen Einfluss aus die Steuerung der Anlage. Die entdeckte Software ziele darauf ab, ungewollte Verbindungen zum Internet herzustellen.

Als Reaktion auf den Fund seien die Vorkehrungen zur IT-Sicherheit ausgeweitet worden. Nach der Bekanntmachung der Vorfalls forderte eine regionale Initiative von Atomkraftgegnern unter anderem Aufklärung darüber, wie lange die Schadsoftware unentdeckt auf dem Rechner war.

Am Wochenende hatten rund 750 Menschen vor der Anlage im Landkreis Günzburg für eine baldige Stilllegung der beiden verbliebenen Blöcke demonstriert. Endgültig soll Gundremmingen 2021 abgeschaltet werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein gelungener Auftakt sieht anders aus. Erst im zweiten Wahlgang erreicht Ministerpräsident Haseloff die nötige Mehrheit. Damit ist Sachsen-Anhalt das erste Bundesland, in dem eine "Kenia"-Koalition regiert. Deutet der holprige Beginn bereits auf Probleme hin?

25.04.2016

Jetzt reißt Euch zusammen, Ihr Europäer. Es gibt viel zu verlieren! Das ist die Hauptbotschaft des US-Präsidenten an die kriselnde EU. Er nimmt die Verbündeten beim Deutschland-Besuch aber auch in die Pflicht.

25.04.2016

Sprachlehrer, Wachleute, Sozialarbeiter: Aufgrund der großen Zahl von Flüchtlingen sind bereits mehrere zehntausend Jobs in Deutschland entstanden. Der Beschäftigungszuwachs liegt laut einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im mittleren fünfstelligen Bereich, wie die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte.

25.04.2016
Anzeige