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Politik Clinton mit emotionaler Rede nach Wahl-Niederlage
Nachrichten Politik Clinton mit emotionaler Rede nach Wahl-Niederlage
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18:48 09.11.2016
Bei der Wahl um das Amt des US-Präsidenten unterlegen: Demokratin Hillary Clinton  Quelle: AFP
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New York

 Hillary Clinton hat Donald Trump ihre Zusammenarbeit zum Wohle der USA angeboten. Natürlich sei das Wahlergebnis nicht das erwünschte, sagte die unterlegene Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten am Mittwoch in New York. „Das ist sehr schmerzhaft, und das wird es lange bleiben“, sagte Clinton und ringt mit den Tränen.

 „Donald Trump wird unser nächster Präsident sein“, sagte sie weiter. Das müsse akzeptiert werden. Eine friedliche Übergabe der Macht werde nicht nur akzeptiert, sondern sogar zelebriert.

Angesichts einer tief geteilten Gesellschaft sei es nun geboten, zusammenzustehen, sagte Clinton. Man müsse gemeinsam klar machen, dass der amerikanische Traum groß genug für jedermann sei. „Unsere Verantwortung als Bürger liegt darin, an einem besseren Amerika mitzuarbeiten“, sagte Clinton: „Ich hoffe, dass er ein erfolgreicher Präsident für alle Amerikaner sein wird.“

„Hört nicht auf, daran zu glauben“

Sie wendet sich auch an ihr Wahlkampfteam, die ihrer unterlegenen Präsidentschaftskandidatin teils unter Tränen zuhören. „Hört nie auf, daran zu glauben, dass der Kampf für das, was richtig ist, den Aufwand wert ist“, rief Clinton.

Sie lobte den Fleiß der Wahlhelfer und bedankte sich bei den Spendern. „Wir haben die Glasdecke nicht zertrümmern können“, sagte sie mit Blick auf ihr Ziel, erste Präsidentin der USA zu werden. „Aber irgendwann wird es jemand tun, hoffentlich früher als später.“

Ein Appell an Mädchen weltweit

„An all die kleinen Mädchen, die das hier sehen, zweifelt niemals daran, dass Ihr wertvoll seid und stark, dass Ihr jede Chance und Möglichkeit dieser Welt verdient, um Eure eigenen Träume zu verfolgen und zu erreichen“, sagte sie.

Hillary Clinton bei ihrer Rede vor ihren Anhängern in einem New Yorker Hotel. Mit auf der Bühne ist ihr Mann Bill Clinton, der während ihrer Ansprache mit den Tränen kämpfen musste. Quelle: AFP

„Lasst den Mut nicht sinken, es gibt noch so viel zu tun“, sagte Clinton in ihrer sehr emotionalen Rede. Sie wurde von ihren Anhängern mit tosendem Beifall verabschiedet.

Clinton war gefasst, persönlich und sehr staatsmännisch, Sie wurde von ihren Anhängern mit tosendem Beifall verabschiedet. Ex-Präsident Bill Clinton war sichtlich ergriffen, als er seiner Frau nach der Rede in den Arm nahm.

Von dpa/RND/fw

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