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Politik Dieser Unternehmer will Merkel den CDU-Vorsitz streitig machen
Nachrichten Politik Dieser Unternehmer will Merkel den CDU-Vorsitz streitig machen
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11:36 04.10.2018
Unternehmer Alexander Ritzenhoff ist erst zu Jahresbeginn in die hessische CDU eingetreten. Quelle: Twitter
Berlin

Der hessische Unternehmer Andreas Ritzenhoff will beim CDU-Parteitag im Dezember gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Parteivorsitz kandidieren. „Es scheint mir dringend geboten, dass aus der CDU heraus neue politische Ziele formuliert werden, die kurzfristig zu einem spürbaren Richtungswechsel der Politik führen“, sagte der 61-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Seine Kandidatur solle ein Signal sein, dass sich die CDU von innen heraus erneuern müsse. Merkel steht seit 18 Jahren an der CDU-Spitze und will in Hamburg erneut kandidieren.

„Mich sorgt, was derzeit mit Deutschland, Europa und der westlichen Welt passiert. Ich sehe hier eine Bedrohung, die sich gegen die Wirtschaftskraft, den Wohlstand, die Sicherheit und nicht zuletzt die Freiheit der Kultur und des Geistes unserer Bevölkerung richtet“, wird der Marburger Unternehmer zitiert. Ziel müsse sein, „die freiheitliche westliche Gesellschaft in eine neue Phase des Aufstiegs zu führen“.

Ritzenhoff sei erst zu Jahresbeginn in die hessische CDU eingetreten, heißt es in dem Bericht. Er leitet als geschäftsführender Inhaber des mittelständische Unternehmen Seidel, einen Hersteller von Aluminiumdesignprodukten unter anderem für die Kosmetikbranche. Kürzlich hatte bereits der 26-jährige Berliner Jura-Student Jan-Philipp Knoop angekündigt, Merkel beim Parteitag herauszufordern.

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther will Angela Merkel bei der Wahl zur CDU-Parteivorsitzenden „auf jeden Fall“ unterstützen. „Angela Merkel hat immer gesagt, dass sie für vier Jahre antritt. Es ist gut und richtig, dass sie dazu steht. Sie hat immer gesagt, dass Parteivorsitz und Kanzlerschaft in einer Hand sein sollen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“. Deshalb gebe ihre Entscheidung für eine erneute Kandidatur der Großen Koalition die Kraft, nach vorne zu schauen. „Was wir brauchen, ist Kontinuität, keine Personalquerelen“, betonte Günther.

Von RND/dpa

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