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Bundestagswahl 2017
Bundestagswahl 2017
Unionsfraktion
Nun doch: Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt über die Ehe für alle in der Union abstimmen.

Kanzlerin Angela Merkel hat für die von der SPD verlangte Abstimmung über die Ehe für alle den Fraktionszwang in der Union aufgehoben. CDU-Chefin Angela Merkel sagte am Dienstag nach Teilnehmerangaben in einer Sitzung der Fraktion, es gehe bei der Abstimmung um eine Gewissensentscheidung.

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SPD-Parteitag
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Mit verschärften Attacken gegen die Union und Angela Merkel hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz seine Partei auf eine gemeinsame Aufholjagd bis zur Bundestagswahl eingeschworen. Auf dem SPD-Programmparteitag warf er der Union am vor, sich vor Inhalten zu drücken. Damit nehme Kanzlerin Merkel bewusst in Kauf, dass weniger Bürger zur Wahl gingen.

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Parteitag in Dortmund
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder beim SPD-Parteitag in Dortmund.

Tausende Besucher, 600 Delegierte und ein Ex-Kanzler: Die SPD hat den Bundesparteitag zur Verabschiedung ihres Regierungsprogramms begonnen. Altkanzler Schröder als erster Redner erinnert an die Vergangenheit, glaubt an Schulz und ermutigt seine Genossen: „Auf in den Kampf! Venceremos!“

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SPD-Kanzlerkandidat
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz

Nach kurzem Zwischenhoch ist die SPD in den Umfragen wieder abgesackt. Auf dem Parteitag in Dortmund will Kanzlerkandidat Schulz das Ruder noch mal herumreißen. Beim Parteitag in Dortmund schaltet er auf Angriff. Kurz danach soll über die vier Regierungsjahre Bilanz gezogen werden.

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Bundesparteitag
Der Spitzenkandidat für die Bundestagswahl von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, spricht in Berlin beim Grünen-Bundesparteitag zu den Delegierten.

Auf ihrem Parteitag beschließt die Öko-Partei das Ende der Kohlekraft, des Verbrennungsmotors und der Massentierhaltung. Ach ja, und Donald Trump soll sich auch warm anziehen. Und mitregieren wollen die Grünen nach der kommenden Bundestagswahl auch. Die „Ehe für alle“ machen die sie dabei zum Koalitionskriterium.

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Kommentar
In ihrem „Zehn-Punkte-Plan für Grünes Regieren“ fordern die Grünen ein Ende der Massentierhaltung, die Abschaltung von 20 Kohlekraftwerken sowie die Homo-Ehe.

Es ist ein kleiner Wünsch-dir-was-Katalog, den Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir in Berlin präsentiert haben. Denn die Grünen wollen mitregieren, ob mit Schwarz oder Rot. Doch kann die Partei noch überzeugen, so ganz ohne Ecken und Kanten?

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Kampfansage an Trump
Erkennbar enttäuscht verließ die Kanzlerin den G-7-Gipfel. Der Grund: Trumps Blockadekurs.

„Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei.“ Diese Worte der Kanzlerin schallten weit über das Bierzelt in München hinaus. Paradigmenwechsel oder Wahlkampf? International wird ihre rede unterschiedlich gedeutet.

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Wahlkampf
Mahnt seriöse Steuerentlastung an: Schulz vor der bayerischen SPD.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die von der Union angekündigten Steuersenkungen als unseriöse Wahlkampfgeschenke kritisiert. CSU-Chef Seehofer hatte eine „wuchtige“ Entlastung angekündigt.

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Umfrage
Verliert weiter in der Gunst der Wähler: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Die SPD und ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz sacken in der Wählergunst weiter ab. Wenn die Bürger den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend zufolge 49 Prozent für Angela Merkel entscheiden. Für Schulz sprachen sich 32 Prozent aus.

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Schleswig-Holstein
Angela Merkel und Daniel Günther.

Die Wahl in Schleswig-Holstein spielt der Kanzlerin in die Hände. Schon im Wahlkampf registrierte sie aufmerksam diverse Trends zu ihren Gunsten: Die CDU legt zu, die AfD schwächelt, eine Jamaika-Koalition kommt in Sicht – und von einem Schulz-Effekt zugunsten der SPD ist nichts mehr zu spüren.

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Bundestagswahl
Linken-Urgestein Gregor Gysi

Linken-Urgestein Gregor Gysi hat von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein klares Bekenntnis zu einer rot-rot-grünen Regierung nach der Bundestagswahl gefordert.

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Parteitag in Berlin
FDP-Chef Christian Lindner

Für viele war die FDP vor dreieinhalb Jahren mausetot. Dass sie jetzt mit Chancen in die heiße Wahlkampfphase starten kann, hat im hohen Maß mit dem Mann an der Parteispitze zu tun. Lindners geschmeidiger Kurs der Eigenständigkeit ist aber nicht ohne Risiken.

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