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Nachrichten Politik Bundesentwicklungsminister fordert mehr Einsatz in Afrika
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13:56 02.12.2018
„Wir werden das Klima nicht in Deutschland retten“: Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller, CSU. Quelle: Ute Grabowsky / photothek.net
Berlin

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ruft die internationale Staatengemeinschaft zu mehr Engagement in der Entwicklungshilfe auf, um den Klimawandel zu bekämpfen. „Klimapolitik heißt, in Entwicklungs- und Schwellenländer investieren. Afrika, Brasilien, Indien und China: Der Klimaschutz entscheidet sich maßgeblich dort“, sagte Müller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Wir werden das Klima nicht in Deutschland retten“, betonte der CSU-Politiker.

Wenn etwa im Laufe der kommenden Jahre jeder afrikanische Haushalt einen Stromanschluss auf der Basis von Kohle erhalte, müssten 1000 neue Kohlekraftwerke gebaut werden, so Müller. „Das hält der Planet nicht aus“, mahnte der Minister. „Anstatt mit Kohle müssen die Entwicklungsländer ihren Energiehunger mit Erneuerbaren Energien stillen“, betonte Müller. Deutschland müsse dabei behilflich sein: „Wir haben die Technologie und das Wissen dazu“, sagte Müller dem RND.

Bundesentwicklungsminister Müller und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vertreten am Montag die Bundesregierung bei der Eröffnung der 24. UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz.

Lesen Sie auch: Deutschland verliert Vorreiterrolle beim Klimaschutz

Von Marina Kormbaki / RND

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