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Politik Berliner SPD stimmt gegen Koalitionsverhandlungen
Nachrichten Politik Berliner SPD stimmt gegen Koalitionsverhandlungen
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21:00 15.01.2018
Am Glanz parteiinterner Vorstellungen muss bei der SPD momentan deutlich nachgebessert werden. Quelle: dpa
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Berlin/Dortmund

Martin Schulz versuchte gerade in der einstigen Herzkammer der Sozialdemokratie um Zustimmung für eine Fortsetzung der ungeliebten Großen Koalition zu werben, da platzte in die Veranstaltung in Dortmund ein kleines innerparteiliches Erdbeben.

Nach Informationen des rbb hat sich der SPD-Landesvorstand in Berlin gegen eine Verhandlungen zu einer Neuauflage der GroKo entschieden. Demnach votierten die Vorstandsmitglieder mit 21 zu acht Stimmen gegen eine weitere Koalition mit der Union.

Berliner SPD dagegen, Brandenburger Sozialdemokraten dafür

Damit wird die Kritik an einem neuen Bündnis von Union und SPD bundesweit lauter. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der auch zum SPD-Bundesvorstand gehört, hatte sich zuvor kritisch über das schwarz-rote Sondierungspapier geäußert. Berlin schickt 23 Delegierte zum Bundesparteitag am kommenden Sonntag in Bonn, insgesamt sollen 600 Delegierte über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen entscheiden.

Am gleichen Abend hat sich der Brandenburger Landesvorstand bei einer Abstimmung mit neun zu zwei Stimmen für eine Aufnahme von Verhandlungen ausgesprochen.

Von RND/krö/dpa

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