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Politik Barack Obama zurück auf der Bühne
Nachrichten Politik Barack Obama zurück auf der Bühne
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20:27 24.04.2017
Bestens gelaunt diskutierte Ex-Präsident Obama mit jungen Leuten. Quelle: imago stock&people
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Chicago

Der erste öffentliche Auftritt des ehemaligen US-Präsidenten nach seinem Auszug aus dem Oval Office zeigte vor allem eines: einen gelösten und lockeren Barack Obama. „Was ist so passiert während ich weg war?“, fragte der 55-Jährige vor rund 500 jungen Menschen an der Universität von Chicago. Es sei „wundervoll wieder zu Hause zu sein“. Obama diskutierte anschließend an seiner ehemaligen Hochschule mit jungen Führungskräften, wie besonders die nachfolgende Generationen die USA gestalten können.

Der erste größere Auftritt seit Januar

Rund drei Monate nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus kehrte Obama an den Ort zurück, an dem er Anfang der 1990er Jahre seine ersten politischen Gehversuche mit einer Kampagne für Bill Clinton unternahm. Noch bis 2004 lehrte er zudem an der Hochschule Verfassungsrecht.

Im Podiumsgespräch mit sechs jungen Menschen wollte der ehemalige Präsident vor allem versuchen, das politisch gespaltene Land wieder zu versöhnen. Es sei nicht der Gegensatz zwischen den verschiedenen Lagern entscheidend, sondern der Umgang der Menschen im direkten Kontakt. Obama rief die junge Generation dazu auf, die Barrieren gemeinsam wieder abzubauen. Er zeigte Verständnis für die Unsicherheit vieler junger Menschen mit Blick auf außenpolitische Probleme und eine unsicher wirtschaftliche Zukunft. Aber um Veränderungen durchzusetzen, müsse die junge Generation ihre Probleme selbst in die Hand nehmen – und zur Wahl gehen. Auch ein gesellschaftliches Engagement wirke sich immer positiv auf die Menschen aus.

Soziale Medien hätten einen Präsidenten Obama verhindert

Nach der Auszeit von allen öffentlichen Auftritten wirkte Barack Obama erholt und zeigte sich als humorvoller und einfühlsamer Moderator. Besonders das Thema Soziale Medien schien den ehemaligen Senator von Illinois zu interessieren. „Wie informiert ihr euch?“, fragte er. Bei über 600 TV-Sendern und diversen anderen Kanälen sei es doch schwierig, sich eine vernünftige Meinung zu bilden. Außerdem bekannte Obama, er sei froh, dass es keine Fotos von ihm aus seiner Highschool-Zeit in Sozialen Netzwerken gebe. Hätte es die gegeben, wäre er vermutlich kein Präsident geworden.

Von RND/Lutz Timm

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