Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Politik BND-Mitarbeiter sollen auf Decknamen und Tarnung verzichten
Nachrichten Politik BND-Mitarbeiter sollen auf Decknamen und Tarnung verzichten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:13 22.08.2015
Wo BND drin ist, soll künftig auch öfter BND draufstehen: Viele der rund 6500 Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes sollen künftig auf Decknamen verzichten und sich auch sonst weniger tarnen. Quelle: Stephanie Pilick/Archiv
Anzeige
Berlin

Demnach sollen Mitarbeiter den BND künftig etwa im privaten Umfeld offen als Arbeitgeber benennen. Ausnahmen soll es demnach in besonders gefährdeten Bereichen geben, etwa im Ausland. "Wir werden uns dort, wo es möglich ist, öffnen", heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge in einem internen Papier. Der Vorstoß sei Teil einer "Transparenzoffensive" Schindlers.

Ein BND-Sprecher sagte dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "BND-Präsident Schindler möchte tatsächlich, dass sich ein möglichst großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Arbeitgeber BND bekennen kann." Zu Einzelheiten oder etwaigen Konzepten wollte er sich nicht äußern.

Laut "Spiegel" hatte Schindler im vergangenen Jahr bereits veranlasst, dass BND-Außenstellen mit Tarnnamen auch offiziell als Teil des Auslandsgeheimdienstes erkennbar sind.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kanzlerin Angela Merkel hat vor einem Besuch im Duisburger Problemstadtteil Marxloh dazu aufgerufen, die Sorgen der Bewohner um ihre Sicherheit ernst zu nehmen. In ihrem Video-Podcast sagte Merkel: "Wenn die Menschen den Eindruck haben, dass ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, dann stimmt etwas nicht.

22.08.2015

Mutmaßliche Kriminelle werden in Deutschland immer wieder wegen zu langen Ermittlungen oder Versäumnissen von Behörden aus der Untersuchungshaft entlassen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Länder-Justizministerien.

22.08.2015

Anfang 2014 fielen die letzten Hürden - seitdem können auch Bulgaren und Rumänen in Deutschland uneingeschränkt einen Job suchen. Das gelingt vor allem Bulgaren nicht immer. Ein wachsender Anteil der Zuwanderer bezieht inzwischen Hartz IV, beklagt BA-Chef Weise.

22.08.2015
Anzeige