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Politik Anti-Kohle-Allianz ohne Deutschland
Nachrichten Politik Anti-Kohle-Allianz ohne Deutschland
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13:54 16.11.2017
Eine Allianz von Staaten hat sich für den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleenergie zusammengeschlossen. Quelle: dpa
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Bonn

Die deutsche Entwicklungs- und Umweltorganisation „Germanwatch“ kritisierte nach der Bekanntgabe des Abkommens, dass Deutschland bei der Klimafrage den Anschluss verliere. „Wenn Deutschland im internationalen Klimaschutz eine Führungsrolle spielen will, muss die nächste Bundesregierung jetzt auch einen klaren Plan für einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle vorlegen, der zur Umsetzung der Klimaziele passt“, sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von „Germanwatch“.

17 Staaten gehören dem Verbund an

Der Allianz zum Kohle-Ausstieg gehören 17 Staaten an, darunter auch Belgien, Österreich, Mexiko, Frankreich, Finnland, Neuseeland, Italien..Die Kohle-Verbrennung sei eine wesentliche Ursache für die Erderwärmung und die gesundheitsgefährdende Verschmutzung der Luft, sagte die kanadische Umweltministerin Catherine McKenna am Donnerstag. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssten die Industrieländer wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge bis 2030 die Emissionen durch Kohle auf null senken.

Alle herkömmlichen Kraftwerke sollen vom Netz

Der Allianz haben sich zudem mehrere US-Bundesstaaten, kanadische Provinzen und Unternehmen angeschlossen. Energie aus Wind und Sonne werde immer billiger, führte die kanadische Umweltministerin aus. „Der Markt ist in Bewegung, die Welt ist in Bewegung, die Kohle kommt nicht mehr zurück“, unterstrich sie.

In einer Erklärung sagen die Mitglieds-Länder der Allianz zu, alle herkömmlichen Kohlekraftwerke schrittweise vom Netz zu nehmen. Zudem versichern sie, keine neuen Kraftwerke zu bauen, die keine Möglichkeit zur unterirdischen CO2-Speicherung vorsehen (CCS).

Von epd/RND

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