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Politik Amtierender FBI-Direktor widerspricht Trump
Nachrichten Politik Amtierender FBI-Direktor widerspricht Trump
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18:50 11.05.2017
Der amtierende Direktor Andrew McCabe. Quelle: AP
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Washington

Der entlassene FBI-Chef James Comey hat nach den Worten des amtierenden Direktors Andrew McCabe große Unterstützung in der Behörde genossen. Die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter habe eine positive Beziehung zu Comey gehabt, sagte McCabe am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats in Washington.

Er widersprach damit der Darstellung des Weißen Hauses, Comey habe innerhalb der Behörde die Unterstützung verloren. Das wurde mit als Begründung für die Entlassung Comeys durch Präsident Donald Trump genannt.

FBI hält sich künftig bedeckt

Das FBI ermittelt wegen möglicher Kontakte zwischen Mitgliedern von Trumps Wahlkampfteams und Vertretern Russlands – eine Affäre, die die Präsidentschaft Trumps schwer belastet.

Comeys Entlassung hat nach Darstellung des amtierenden Direktors keinen Einfluss auf diese Untersuchung. Es habe bislang keinen Versuch gegeben, die Ermittlung zu behindern, sagte McCabe. Die Arbeit der Behörde gehe weiter. Die Untersuchung werde vom FBI als hochsignifikant erachtet.

McCabe wurde in der Anhörung auch gefragt, ob er es unterlassen werde, das Weiße Haus über den Stand der Ermittlung auf dem Laufenden zu halten. Das bejahte er.

Nicht äußern wollte er sich dagegen zu der Darstellung Trumps, Comey habe ihm drei Mal persönlich gesagt, dass nicht gegen ihn selbst ermittelt werde. Er kommentiere Gespräche zwischen dem Präsidenten und Comey nicht, sagte McCabe.

Von RND/dpa

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