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Panorama Zahl der Toten steigt nach Vulkanausbruch auf 65
Nachrichten Panorama Zahl der Toten steigt nach Vulkanausbruch auf 65
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06:15 05.06.2018
Einsatzkräfte bergen eine Leiche nach dem Ausbruch des Feuervulkans. Quelle: dpa
Guatemala-Stadt

Nach dem Vulkanausbruch in Guatemala haben die Rettungskräfte vor Ort mittlerweile 65 Leichen entdeckt. 13 von ihnen seien bislang identifiziert worden, teilte ein guatemaltekischer Behördenvertreter am Montag mit.

46 Menschen seien zudem verletzt worden, wie der Katastrophenschutz des lateinamerikanischen Landes am Montagabend (Ortszeit) bekannt gab. Rund 3200 Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden. Der Vulkan verlor derweil an Kraft. Er gehe davon aus, dass die Energie des Vulkans weiter sinken werde, sagte der Direktor des guatemaltekischen Instituts für Vulkanologie, Eddy Sánchez, bei einer Pressekonferenz. Der Vulkan sei generell jedoch aktiver als sonst. Bei den Eruptionen würden sehr heiße Gase austreten, sagte Sánchez.

Der Vulkan, der sich etwa 44 Kilometer westlich von Guatemala-Stadt befindet, war am Sonntag ausgebrochen. Die Eruption verursachte hohe Aschewolken. Heiße Asche, Wasser und Gestein flossen die Abhänge des 3763 Meter hohen Vulkans hinunter. Dadurch wurden Straßen blockiert und Häuser verbrannt. Die Behörden hatten bislang von weniger Toten gesprochen, jedoch angemerkt, dass sie mit einem Anstieg der Opferzahlen rechneten. Die verkohlte Landschaft war in vielen Gegenden am Montag noch zu heiß gewesen, um Leichen zu bergen.

Vulkan zeigte bereits Ende Mai erhöhte Aktivität

Wie der nationale Katastrophenschutz Conred mitteilte, handelte es sich um den schlimmsten Ausbruch der vergangenen Jahre. Die Rauchwolken waren demnach bis in einer Höhe von sechs Kilometern über dem Meeresspiegel zu sehen. Der Flughafen von Guatemala-Stadt musste wegen Ascheregens auf der Landebahn geschlossen werden, wie die Flugbehörde DGAC mitteilte.

Der Feuervulkan hatte bereits Ende Mai einen Schlammstrom ausgespuckt, wie das Institut für Seismologie und Vulkanologie Guatemalas auf seiner Homepage mitteilte. Bereits seit 2002 zeigt der Vulkan demnach immer wieder kräftige Aktivität. Historische Aufzeichnungen über Ausbrüche des Feuervulkans gehen dem Institut zufolge zurück bis in das Jahr 1531.

Von RND/AP

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