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Panorama Wuppertaler gewinnen Schneeballschlacht-WM
Nachrichten Panorama Wuppertaler gewinnen Schneeballschlacht-WM
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22:13 28.12.2016
Gewinner der Schneeballschlacht-WM: Holger Schultheis (l-r), Uwe Aßmann und Uwe Jöns vom Team „Hau do Jus“. Quelle: dpa
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Gelsenkirchen

Die Schneeballschlacht-Weltmeister 2016 kommen aus Wuppertal. Das Team „Hau do Jus“ besiegte im Finale die Gegner aus Iserlohn und holte zum drittem Mal in Folge den Titel. Insgesamt hatten sich 32 Mannschaften für den Wettbewerb angemeldet, teilte der Veranstalter mit. Die Dreier-Teams bewarfen sich mit „selbstgeformten Schneebällen“, wie die Organisatoren erklärten. Helme und Schneebrillen waren Pflicht. „Spieler ohne diese Ausrüstung werden nicht zum Spiel zugelassen.“

Wer am häufigsten trifft, gewinnt die Schneeballschlacht

Wie der „Soester Anzeiger“ berichtete, glichen die Spielregeln denen des Völkerballs: Demnach bewarfen sich zwei Teams sechs Minuten lang mit Schneebällen. Schiedsrichter am Spielfeldrand hätten die Treffer gezählt. Die Mannschaft mit den meisten Treffern habe die Partie gewonnen. Einen Vorrat an Schneebällen vorher anzulegen, sei nicht erlaubt gewesen. „Das Ducken, Werfen und Ausweichen schlaucht ganz schön“, berichtete einer der Teilnehmer der Zeitung.

Das sagte auch einer der Weltmeister. „Zu Dritt hauen wir pro Spiel 300 Wurf raus. Um die 100 Treffer haben wir 2015 im Schnitt gelandet“, berichtete Uwe Aßmann der „Rheinischen Post“. Im Sekundentakt müssten die Spieler in die Knie gehen, einen Schneeball mit ihren Händen formen und werfen. „So ein Wettkampftag geht ganz schön in die Beine“, sagte Holger Schultheis.

Helme und Schneebrillen sind bei der Schneeballschlacht-WM Pflicht: Pflicht Holger Schultheis und Uwe Aßmann (r) vom Team „Hau do Jus“. Quelle: dpa

Die Titelverteidiger waren vor der WM siegessicher gewesen. „Wir haben uns schon als Kinder Schneeballschlachten auf dem Weg zur Schule geliefert. Die Bewegungen haben wir drauf“, hatte Schultheis der Zeitung „Die Welt“ gesagt. Ihm gehe es bei dem Wettbewerb vor allem um den Spaß. „Aber es ist natürlich auch besonders, weil wir in unseren eigentlichen Sportarten nie Weltmeister hätten werden können. Nun sind wir es halt in der Disziplin Schneeballschlacht.“

Der Wettbewerb war Teil des Rahmenprogramms der Biathlon World Team Challenge in der Arena auf Schalke statt. Eine echte WM war es nicht. Die Teams konnten sich ohne Qualifikation melden und kamen hauptsächlich aus der Region. An den Start gingen Dreierteams mit Fantasienamen wie Schneekanonen, Ruhrpott-Yetis, Schalke Esports oder Wir lieben Dortmund.

Im Durchschnitt rund 100 Treffer pro Spiel und Team: Uwe Jöns von „Hau do Jus“. Quelle: dpa

Von dpa/RND/wer

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