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Panorama Wildschweine stürmen Sparkasse
Nachrichten Panorama Wildschweine stürmen Sparkasse
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16:52 20.10.2017
Das Wildschwein ist erlegt. Quelle: dpa
Heide

Die Innenstadt von Heide ist am Freitagvormittag zur No-Go-Area geworden. Seit 9 Uhr liefen dort nach Auskunft der Polizei zwei ausgewachsene, aggressive Wildschweine herum. Die Wildschweine könnten möglicherweise im Zuge der Maisernte aus einem Feld aufgescheucht worden sein.

Zwei aggressive Wildschweine haben in Schleswig-Holstein mehrere Menschen angegriffen und vier von ihnen verletzt. Eines der Tiere wurde erschossen.

Zunächst drückte sich der Keiler bei einem Optiker am Markt durch eine geschlossene Glastür und richtete in dem Geschäft erhebliche Sachschäden an. In dem Laden verletzte das Wildschwein auch eine Seniorin.

Auf dem Weg durch die Straßen von Heide haben die aufgebrachten Tiere weitere Personen angegriffen und verletzt. Laut NDR soll einem Mann eine Fingerkuppe abgerissen worden sein. Zudem soll die Hose einer Passantin zerrissen worden sein. Insgesamt kamen vier Verletzte ins Krankenhaus - neben den körperlichen Schäden dürften sie laut Polizei sicherlich das Erlebte erst einmal zu verarbeiten haben.

Besonders in einer Sparkassenfiliale spielten sich dramatische Szenen ab, nachdem dort ein Keiler eingedrungen war. Kunden und Mitarbeiter versuchten sich in Sicherheit zu bringen. Der Filialleiter erlitt laut Bürgermeister Verletzungen an den Beinen. Ein Mann verlor ein Fingerglied. Schließlich wurden Mitarbeiter und Kunden laut Polizei über Fenster und Drehleitern aus dem Gebäude geholt.

Ein Wildschwein wurde erschossen

Wie die Polizei am Vormittag mitteilte, wurde ein Wildschwein vor der Sparkasse erschossen. Zuvor hatten mehrere Streifenwagen dem Tier vor dem Eingangsbereich den Weg verstellt. Ein Jäger habe den 70 Kilogramm schweren, so genannten bunten Keiler dann getötet. Das Tier soll etwa zwei Jahre alt gewesen sein.

Jäger und Polizisten verfolgten am Vormittag das andere Tier weiter, das in Richtung Stadtbrücke weggelaufen war. Die Bevölkerung wurde gebeten, die Innenstadt zu meiden und die Arbeit der Polizei und der Jäger nicht zu behindern. Am Mittag hatte die Sau das Stadtgebiet verlassen, so dass die Polizei Entwarnung geben konnte.

Bei Twitter wird bereits eine Strafe für die Wildschweine gefordert:

Von RND/kn-online

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