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Panorama Widerspenstiger Pelikan hält Sucher auf Trab
Nachrichten Panorama Widerspenstiger Pelikan hält Sucher auf Trab
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16:04 23.10.2018
Der gesuchte Rosapelikan gönnt sich eine Pause im Isarkanal. Von Österreich aus soll er nach München geflohen sein. Quelle: Fabian Unger/dpa
München

Seit geraumer Zeit hält ein Rosapelikan seinen Heimatzoo und den bayerischen Landesbund für Vogelschutz (LBV) auf Trab: Das Tier, das aus einem Raritätenzoo im österreichischen Ebbs stammt und vor anderthalb Wochen erstmals in München gesichtet wurde, lässt sich einfach nicht einfangen. Offenbar setzt der Pelikan seine Reise in Richtung Norden durch die Luft und auf der Isar fort.

Selbst die Berufsfeuerwehr scheiterte beim Einfangversuch

Das Tier sei am Montagabend bei Freising gesehen worden, sagte Markus Erlwein vom LBV am Dienstag. Zuvor sei er am Münchner Flughafen herumgeflogen. Auch an der Isar wurde der Pelikan beim Schwimmern gesichtet, doch bislang konnte das Tier immer wieder entwischen. Selbst die Berufsfeuerwehr in München hatte keine Chance. „Wir ham's ja versucht!“, schrieben die Retter auf Facebook und Twitter. Doch beim Einfangversuch der Feuerwehr habe der Pelikan schnell das Weite gesucht.

Rosapelikane sind eigentlich in Afrika, Asien und Südosteuropa beheimatet. Das Tier, das derzeit für Aufsehen sorgt, ist aber nicht wildlebend, sondern stammt aus dem österreichischen Raritätenzoo, wo er seit einem Monat vermisst wird. Rund 85 Kilometer weiter in München hatten Spaziergänger den Vogel mit dem großen Schnabel und dem zarten rosa Gefieder erstmals vor rund eineinhalb Wochen auf der Isar entdeckt. Mit Hilfe sozialer Medien wie Facebook wollen die Besitzer des Zoos und der LBV den Pelikan aufspüren, um ihn zu fangen. Um die Suche zu erleichtern, ist der LBV sogar auf der Suche nach einem Namen für das Tier.

Es gäbe doch bestimmt einen griffigeren Namen für den derzeit gesuchten Exoten als "Isarpelikan", oder nicht? Fällt euch ein besserer ein? 🤔 Postet eure Namensvorschläge unter den Beitrag!

Gepostet von Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) am Dienstag, 23. Oktober 2018

Von RND/dpa