Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Weiter Suche nach verschollenen Anglern
Nachrichten Panorama Weiter Suche nach verschollenen Anglern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:57 12.12.2015
Das Küstenstreifenboot «Hoben» der Wasserschutzpolizei in der Wohlenberger Wieck in Mecklenburg-Vorpommern. Das Boot ist an der Suche nach den beiden Anglern beteiligt. Quelle: Bernd Wüstneck
Anzeige
Boiensdorf/Sassnitz

Die Suchaktion nach den beiden vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns vermissten Anglern ist am Samstag fortgesetzt worden - ohne Erfolg.

Am frühen Morgen sollte mit einem 26 Meter langen Streifenboot im Seegebiet nach Hinweisen gesuchte werden, die Suche wurde jedoch wegen schlechter Wetterbedingungen frühzeitig abgebrochen, teilte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei mit. Der Bootsführer habe den Wellengang demnach als zu gefährlich eingestuft.

Die 42 und 61 Jahre alten Angler aus Sachsen waren am Donnerstagmorgen von Nordwestmecklenburg mit ihrem offenen Boot mit Außenbordmotor aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt. Bei der daraufhin ausgelösten Suchaktion wurden am Freitag nordöstlich der Insel Poel ein Überwachungsflugzeug, zwei Hubschrauber und ein Schiff eingesetzt. Dann aber wurde die intensive Suche am Nachmittag beendet, die Hubschrauber und das Flugzeug abgezogen.

Laut Experten sind die Überlebenschancen der beiden Angler nur sehr schwer einzuschätzen. "Bei einer Wassertemperatur von 7 Grad und einer Windgeschwindigkeit von über 70 km/h überlebt man im Wasser wohl nur wenige Stunden", sagte die Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Antke Reemts, am Samstag. Sollten die beiden Männer sich jedoch nicht im Wasser, sondern tatsächlich noch in ihrem Boot befinden, besteht laut Aussagen der Wasserschutzpolizei noch eine Chance auf Rettung.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sie gelten als "Kim Jong Uns neueste Waffe". Doch packen die Mitglieder der nordkoreanischen Frauen-Pop-Band Moranbong gleich zu Beginn ihrer ersten Auslandsreise in China plötzlich wieder ihre Koffer und reisen kommentarlos ab. Diplomatische Verstimmung?

12.12.2015

Kinderaugen leuchten, wenn der langersehnte Hund unter dem Weihnachtsbaum sitzt. Doch dann kommt der Alltag - und so manches Tier wird seinem Besitzer lästig und wieder zurückgebracht. Viele Heime geben deshalb kurz vor Weihnachten keine Zöglinge mehr her.

12.12.2015

Bei einem Busunfall in Hessen sind 18 Schüler und der Busfahrer verletzt worden, vier von ihnen schwer. Bei den Schwerverletzten handle es sich um drei Mädchen und einen Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, teilte die Polizei mit.

11.12.2015
Anzeige