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Panorama Was Sie noch nicht über Trump wussten
Nachrichten Panorama Was Sie noch nicht über Trump wussten
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20:10 20.01.2018
Seit einem Jahr im Amt: US-Präsident Donald Trump. Quelle: dpa

Angst vorm Handschlag

Über Donald Trump weiß man eigentlich eine ganze Menge – seit seinem jüngsten Gesundheitscheck auch, dass er einen Ruhepuls von 68 hat und obendrein das Präparat Propecia gegen Haarausfall einnimmt. Weniger bekannt ist, warum der US-Präsident so ungern fremde Hände schüttelt. Seit Jahren leidet Trump unter Mysophobie. Er hat also panische Angst vor Bakterien. Wenn er kann, vermeidet der Präsident den Handschlag.

Cola? Für Trump nur in der Light-Variante. Quelle: iStock

Ein besonderer Knopf am Präsidentenschreibtisch

Nach eigenen Angaben verzichtet der Republikaner auf Alkohol, Zigaretten und andere Drogen. Der Grund dafür soll unter anderem der Tod von Trumps Bruder Fred Jr., der 1981 an den Folgen seiner Alkoholsucht starb, sein. Dafür liebt der Präsident Cola in der Light-Version. Drückt er auf einen Knopf an seinem Schreibtisch, kommt US-Medien zufolge ein Butler herein und bringt ihm eine kalte Coke.

Militärakadmie als Zuchtmaßnahme

Als der 13-jährige Donald Trump dabei erwischt wurde, wie er heimlich ein Klappmesser in Manhattan kaufte, waren die Eltern offenbar ziemlich sauer. Damit der Junge Disziplin lernt, schickten sie ihn auf die New York Military Academy. Ob diese Begebenheit tatsächlich der Auslöser für den Schulaufenthalt dort war, sei dahingestellt. Klar ist hingegen, dass Trump schon immer ein Waffennarr war.

Beim Essen darf es schnell gehen

Wenn dem Präsidenten das Essen im Weißen Haus nicht mundet, schickt er schon mal seinen Bodyguard auf „Mission McDonald’s“. Trump bevorzugt den Quarter Pounder mit Käse, ohne Gürkchen und mit einer Extraportion Ketchup. Dazu eine heiße Apfeltasche. Er ist ein großer Freund von Fast Food, mag aber auch gern ein „Trump Steak“, ein Stück Fleisch, das unter seinem Namen vermarktet wird.

Im FIlm „Kevin allein in New York“ ist Trump in einer Szene im Plaza Hotel zu sehen. Quelle: Screenshot

Filmstar – als er selbst

Donald Trump war in zahlreichen US-Serien und Filmen zu sehen, unter anderem in „Sex an the City“, „Monk“, „Der Prinz von Bel-Air“ und „Kevin – allein in New York“. Seine Paraderolle dabei: Donald Trump. Für eine kurze Szene im Film „Mein Geist will immer nur das Eine“ bekam der heutige US-Präsident sogar eine Goldene Himbeere, eine Art Anti-Oscar für besonders schlechte schauspielerische Leistungen.

Karriere als Botschafter ins Auge gefasst

Trumps umstrittene Beziehungen zu Russland haben eine lange Geschichte: Bereits 1987 knüpfte der New Yorker Geschäftsmann erstmals Kontakte in Moskau. Dort stellte er Michail Gorbatschow Planungen für ein Luxushotel vor. Zuvor erklärte er, er wolle US-Botschafter in der UdSSR werden und den Kalten Krieg „innerhalb einer Stunde“ beenden.

Kredite in Deutschland...

Trump steht nach übereinstimmenden Medienberichten bei der Deutschen Bank mit etwa 300 Millionen Euro in der Kreide. Kunden des Frankfurter Kreditinstituts sind auch sein Schwiegersohn Jared Kushner und seine Schwiegermutter. FBI-Sonderermittler Robert Mueller überprüft zurzeit die Kreditverträge, da die finanziellen Verbindungen der Präsidentenfamilie nach Russland überprüft werden.

Die Großeltern des Immobilienmilliardärs stammen aus dem pfälzischen Kallstadt. Quelle: AFP

... und Vorfahren auch

Trumps Großvater brachte es mit Kneipen in Kalifornien und in den Goldgräberstädten Alaskas zu einem Vermögen. Nach seiner turbulenten Zeit im Norden Amerikas kehrte Friedrich Trump nach Deutschland zurück, wurde jedoch nach einem Jahr des Landes verwiesen, da er als junger Mann nicht seinen Militärdienst abgeleistet hatte.

Abschottung schon lange Thema

Seine politische Ambitionen sind ein alter Hut. 1987 ließ Trump sich als Republikaner registrieren. In großformatigen Annoncen bezeichnete der junge Geschäftsmann Japan als Hauptgegner der amerikanischen Wirtschaft, beschimpfte westliche Länder als sicherheitspolitische Trittbrettfahrer, die zu wenig Geld zum NATO-Verteidigungsbündnis beisteuern und forderte eine teilweise Abschottung des US-Marktes.

Trump im Baseball-Outfit – 1993. Quelle: Getty Images

Präsident mit Baseballtalent

Der Präsident liebt Baseball. In seiner Jugend spielte er selbst – und galt als großes Talent. „DT“, wie ihn seine Mitschüler nannten, war im Alter von 14 Jahren sogar im Gespräch für die Profiteams Philadelphia Phillies und Boston Red Sox. Als gebürtiger New Yorker schlägt Trumps Herz für die New York Yankees.

Rasen-Inhaber in Übersee

Golf – das ist der Präsidentensport. Trump hat nicht nur den Ruf als passionierter Spieler mit einem Handicap von 3, sondern investiert auch seit Jahren in den Rasensport. Seine Firma „Trump Golf“ betreibt weltweit zwölf Golfanlagen. Zwei davon in Schottland: in Aberdeen und Turnberry.

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Von Heike Manssen/RND

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