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Panorama Schwere Unwetter nach Hitzewelle in Hessen – Schule fällt aus
Nachrichten Panorama Schwere Unwetter nach Hitzewelle in Hessen – Schule fällt aus
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07:18 08.08.2018
Die zahlreichen Blitze eines fernen Gewitters erhellen die dunklen Wolken über der Autobahn A661 im Nordosten von Frankfurt. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
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Kirchhain

Nach mehreren Wochen mit extremer Sommerhitze naht die ersehnte Abkühlung. In Teilen Hessens kam diese in der Nacht zum Mittwoch allerdings besonders heftig. Vor allem in dem Ort Kirchhain bei Marburg liefen am Dienstag viele Keller voll und Dächer wurden abgedeckt, wie Kreispressesprecher Stephan Schienbein am frühen Morgen sagte.

An zwei Schulen des 16 000-Einwohner-Ortes fällt demnach am Mittwoch der Unterricht aus. Laut dem Wetterdienst Kachelmannwetter fielen in Kirchhain in drei Stunden 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Es seien „riesige Wassermengen“ vom Himmel gekommen, so Schienbein. Im gesamten Landkreis Marburg seien in der Nacht 400 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Menschen seien bislang nicht zu Schaden gekommen.

Pkw stehen auf einer nach einem kurzen und starken Regenguss überfluteten Straße in Stadtallendorf (Hessen). Quelle: Bernd März/dpa

Auch das benachbarte Stadtallendorf, das nahe Gießen und Teile Südhessens hatten mit Regenmassen zu kämpfen. Sie überfluteten ganze Straßenzüge, manche Autofahrer blieben im Wasser Stecken. Viele Keller standen unter Wasser.

Deutschlandweit sind für den Mittwoch ebenfalls Schauer und Gewitter angesagt. Zunächst bleibt es allerdings mit bis zu 38 Grad im Osten noch schwül-heiß, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Heißester Ort Deutschlands war am Dienstag der Flughafen Köln/Bonn - dort wurden 38,3 Grad gemessen.

Am Donnerstag liegen die Höchstwerte im Westen dann voraussichtlich „nur“ bei 25 bis 30 Grad - auch wenn es sich wegen der Schwüle heißer anfühlen dürfte. Von Westen her naht eine breite Gewitterfront, die im Laufe des Nachmittags auch Richtung Osten weiterzieht.

Von RND/dpa

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